Das Wichtigste der Woche

Theater-Ehrung und Bauprojekte

Markus Frank (rechts) im Servicecenter für Ausländerangelegenheiten im Ordnungsamt mit Jörg Bannach (links) und Norbert Euler. Foto: p

Frankfurt (red) – Der erste Monat dieses Jahres ist schon wieder Geschichte. Das Wichtigste der vergangenen Woche steht hier:.

Treffen zur Nutzung der Paulskirche: Vertreter des Stadtparlaments und OB Peter Feldmann haben sich vergangene Woche getroffen und einen Dialog zur zukünftigen Nutzung der Paulskirche gestartet. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Was darf in der Paulskirche stattfinden? Kann das Stadtparlament die Paulskirche für repräsentative Zwecke nutzen? Soll das Stadtparlament zukünftig generell in der Paulskirche tagen? Schnell wurde deutlich, dass die Stadtverordneten einen Umzug in die Paulskirche ablehnen. Die Runde zeigte sich aber offen dafür, dass die Kirche für repräsentative Veranstaltungen des Parlaments genutzt werden kann.

Sicherheitsdezernent besucht das Servicecenter Ausländerangelegenheiten im Ordnungsamt: Neue Räumlichkeiten, weg von Großraumbüros hin zu Doppelbüros sowie der Zusammenlegung verschiedener Aufgabenbereiche der Ausländerbehörde: Dies sowie die spürbare Aufstockung des Servicepersonals sind nur einige Anpassungen, die das Ordnungsamt in den vergangenen Monaten unternommen hat, um den Anforderungen, die an eine moderne Ausländerbehörde gestellt werden, gerecht zu werden. Sicherheitsdezernent Markus Frank machte sich nun einen eigenen Eindruck. Zusammen mit Ordnungsamtsleiter Jörg Bannach und dem Leiter der Ausländerbehörde, Norbert Euler, besichtigte er die neuen Räumlichkeiten des Servicecenters und sprach mit den Bediensteten.

Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis ehrt zwei Theater: Mit dem Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis werden gleichberechtigt zwei Preisträger ausgezeichnet, dies hat die Karfunkel-Jury entschieden und nun bekannt gegeben. Das „Theater Gruene Sosse“ erhält den Preis für die Inszenierung „Struwwelpeter – Lustige Geschichten und drollige Bilder“, das Kollektiv Monstra für die Produktion „Monstra in Love“. Da es zwei Preisträger gibt, wird das Preisgeld von 10.000 auf 15.000 Euro erhöht, weshalb jedes Theater 7500 Euro erhält. Darüber hinaus bekommen beide jeweils eine Preisfigur, die vom Frankfurter Künstler Andreas Gundermann gestaltet wird. Die feierliche Verleihung findet am Dienstag, 17. März, im Rahmen des internationalen Theaterfestivals für junges Publikum Rhein-Main „Starke Stücke“ im Kaisersaal statt.

Verkehrsdezernent Oesterling stellt Bauprojekte 2020 vor: Verkehrsdezernent Klaus Oesterling hat am vergangenen Mittwoch im Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) das anstehende Programm vorgestellt. Das ASE wird Abschnitte von Hauptverkehrsstraßen rot markieren, um dem Radverkehr mehr Platz auf der Straße einzuräumen. Lücken im Radroutennetz werden auch jenseits des Stadtzentrums angegangen und geschlossen, etwa zwischen Steinbach und Niederursel. Rund 100 Bauprojekte geht das ASE an. Eine bauliche Veränderung steht im Westen an: Der verkehrswichtige Knotenpunkt Dunantring/Sossenheimer Weg/Kurmainzer Straße wird zu einem Kreisverkehr umgebaut. Los gehen die Arbeiten im März, veranschlagt ist eine Bauzeit von rund zwei Jahren. Im Ostend gestaltet die Stadt den Osthafenplatz im Rahmen einer grundhaften Sanierung um. Bauzeit soll gut anderthalb Jahre betragen. Die Instandsetzung des derzeit gesperrten Fuß- und Radstegs an der Niederräder Brücke ebenfalls in Angriff genommen. Den Zubringer zum Nordwestzentrum saniert das Straßenbauamt in zwei großen Abschnitten in diesem und im folgenden Jahr.

Mit Bautechnik und Erziehungswissenschaft zum Abitur: Die allgemeine Hochschulreife kann man nicht nur in der gymnasialen Oberstufe erwerben. Es führen nun zwei berufliche Schulen zum Abi. Die beruflichen Gymnasien der Heinrich-Kleyer- sowie der Klingerschule bieten mit Bautechnik und Erziehungswissenschaft zwei neue Schwerpunkte an. Berufliche Gymnasien sind ein studienqualifizierender Bildungsgang. Neben der Allgemeinbildung werden in dem gewählten Schwerpunkt berufliche Bildungsinhalte vermittelt. Ein Abitur an einem beruflichen Gymnasium qualifiziert zum Studium.

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