Das Wichtigste der Woche

Test vorbei und Bombe entschärft

Michael Rüffer (VGF, von links), Martin Blach, Kloster Eberbach, RMV-Geschäftsführer Knut Ringat und Tom Reinhold (Traffiq) vor einem der Testfahrzeuge des Pilotprojekts Easy. Foto: RMV/Arne Landwehr/p

Frankfurt (red) – Und schon stecken die Bürger Frankfurts wieder mitten im Juni. Und das gibt’s Neues aus der Mainmetropole:.

Pilotprojekt Easy zieht nach achtmonatiger Testphase weiter: Zwei autonome Fahrzeuge des Pilotprojekts Easy haben am Frankfurter Mainufer die Menschen begeistert: Während ihrer Testphase legten sie mehr als 6600 Kilometer auf der 700 Meter langen Teststrecke zurück.

Mehr als 25.000 Menschen haben seit vergangenem September die autonomen Fahrzeuge ausprobiert. Die zwei Testfahrzeuge, die am Mainufer zum Einsatz kamen, bieten je sechs Sitzplätze. Sie fahren völlig selbstständig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Stundenkilometern. Ein Operator, der im Notfall jederzeit eingreifen kann, ist immer mit an Bord. Nach der Fahrt konnten alle Passagiere ihre Eindrücke mittels Onlinefragebogen bewerten.

Roland Frischkorn ist seit 20 Jahren Sportkreis-Vorsitzender: Was hat Breitensport mit Ausbildungsplatzsuche zu tun? Was verbindet einen Sportverband mit der Industrie- und Handelskammer? Wenn es nach Roland Frischkorn geht, sehr viel. Zum 7. Juni führt der 66-Jährige den Sportkreis Frankfurt seit 20 Jahren an, den Dachverband von derzeit 420 Frankfurter Turn- und Sportvereinen mit mehr als 260.000 Mitgliedern. Zuvor war er bereits drei Jahre stellvertretender Vorsitzender und seit 1995 stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Frankfurt. Er stieß Kooperationen wie die zwischen Sportkreis, Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer an, immer mit der Absicht, den Frankfurter Sportvereinen Öffentlichkeit, Werbeplattformen und damit höhere Mitgliederzahlen zu beschaffen. In diesem Zusammenhang steht auch die stete Beteiligung des Sportkreises an städtischen Events wie den Tagen der offenen Tür oder dem Museumsuferfest.

Gute Perspektiven für Neustart von Kongressen in Frankfurt: Zur elften Krisensitzung „Wirtschaft & Corona“ unter der Leitung von Wirtschaftsdezernent Markus Frank war der Managing Director des German Convention Bureau (GCB), Matthias Schulze eingeladen, um eine Experteneinschätzung hinsichtlich des Frankfurter Kongressmarktes zu geben. Der Blick auf die vergangene Kongressstatistik lässt hoffen, dass Frankfurt gute Perspektiven für den Restart von Kongressen nach der Corona-Krise hat. Denn in der Vergangenheit umfassten die meisten Kongresse vor Corona maximal 100 Teilnehmer. Frankfurt sollte daher wieder in eine gute Position kommen. 85 Prozent aller Teilnehmer übernachteten im vergangenen Jahr in Hotels, das heißt, auch für die Hotels zeichnet sich eine gute Entwicklung ab, wenn das Tagungs- und Kongressleben wieder mehr wird.

Hohe Investitionen in die wachsende Stadt: Das Engagement der Stadt in vielen wichtigen Bereichen wie dem ÖPNV, den Kultureinrichtungen und den Sportstätten, aber auch bei der Stadtpolizei erleben die Frankfurter täglich. Frankfurt macht vieles möglich, doch das geht nur gemeinsam mit den Frankfurtern sowie den Unternehmen. Denn die Gewerbesteuer machte 2019 rund 49 Prozent der Gesamteinnahmen der Stadt Frankfurt aus und ist somit die wichtigste Einnahmequelle der Stadt. Sie konnte für 2019 mit rund zwei Milliarden Euro erneut einen Rekord bei den Gewerbesteuereinzahlungen verzeichnen und liegt damit über dem Plan von 1,95 Milliarden Euro für das Jahr 2019. Das Jahresergebnis für 2019 liegt im ordentlichen Ergebnis bei rund 109 Millionen Euro.

Entschärfung einer Weltkriegsbombe: Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag vom Kampfmittelräumdienst entschärft worden. Dieser meldete um 13.25 Uhr, dass die 500 Kilo-Bombe unschädlich gemacht war, die Absperrungen aufgehoben wurden. Die Spezialisten konnten die Bombe nicht aus der Ferne entschärfen, da zwei Zünder hinter einem Kragen steckten, die so weit herausgedreht wurden, dass sie gezielt gesprengt werden konnten. 2700 Menschen mussten dafür evakuiert werden.

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