Vom 3. bis 11. August liegt der Fokus auf Baukultur

Die 17. Tage der Industriekultur Rhein-Main starten bald

Beim Gespräch zu den 17. Tagen der Industriekultur Rhein-Main (von links): Monika Linhard (Künstlerin), Peter Strzoda (Gastgeber Atelierraum), Salvatore Granatella (Projektleiter Route der Industriekultur), Peter Peters (Eigentümer und Enkel des Gründers der Druckfarbenfabrik Dr. Milchsack) und Sabine von Bebenburg (Geschäftsführerin Kultur Region). Foto: Kultur-Region/Julia Wittwer/p

Frankfurt (red) – Die „Tage der Industriekultur Rhein-Main 2019“ stehen anlässlich des Bauhaus-Jubiläumsjahres vom 3. bis 11. August unter dem Motto „Baukultur“ und beleuchten den ständigen Wandel der von Menschen gebauten und genutzten Umwelt.

Das beliebte Veranstaltungsprogramm der Kultur-Region Frankfurt-Rhein-Main thematisiert die architektonische Gestaltung von Gebäuden und Industrieensembles, den Städtebau ebenso wie die Kunst am Bau und im öffentlichen Raum.

An neun Tagen laden mehr als 190 Programmpunkte zu gemeinsamen Touren durch die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ein: Zu Besichtigungen sonst verschlossener Produktionsanlagen von Technologieparks, Unternehmen oder Depots, Führungen durch Verkehrsbauten, Hafenanlagen, außerdem werden Touren mit Schiff, Zug, Bus und Rad oder Open-Air-Filmvorführungen angeboten.

Mit auf dem Programm stehen aktuelle Produktionsstätten wie die Manufaktur G.F. Heim Söhne in Ober-Ramstadt und Fabrikensembles aus verschiedenen Epochen der Industrialisierung, inklusive Verwaltungsbauten wie der repräsentative Behrensbau in Frankfurt und Arbeitersiedlungen. Anlagen der Ver- und Entsorgung wie das Wasserwerk in Hattersheim, das Heizkraftwerk West in Frankfurt und der Deponiepark in Flörsheim-Wicker laden zu Erkundungstouren ein.

53 Städte der Rhein-Main-Region, von Bingen am Rhein bis Miltenberg am Main, von Hirzenhain bis Gernsheim, und mehr als 150 Veranstalter sind dieses Jahr am Programm beteiligt. „Baukultur ist wesentlich, um eine Umwelt zu schaffen, die als lebenswert empfunden wird. Wir freuen uns, dass das Thema auch viele noch unbekanntere industriekulturelle Orte in unseren neuen Mitgliedskreisen und Kommunen im Rheingau, der Wetterau und in Darmstadt-Dieburg zum Mitmachen motiviert hat. Einige öffnen zu den

Tagen der Industriekultur erstmals ihre Tore“, erläutert Sabine von Bebenburg,

Geschäftsführerin der KulturRegion.

Das 120-seitige Programmheft liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus. Es ist auch in der Geschäftsstelle der KulturRegion am Frankfurter

Hauptbahnhof (Poststraße 16) erhältlich und steht online zum Herunterladen unter

www.krfrm.de bereit.

2000 Kinder und Jugendliche aus der gesamten Rhein-Main-Region konnten bereits bei der „Route der Industriekultur Junior“ bei 100 verschiedenen Angeboten Industriekultur auf lehrreiche, angewandte und spielerische Weise entdecken. Weitere Angebote sind noch in den Ferien und bis in den Herbst buchbar.

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