Design und Kunst: Am Campus Westend gab’s am Wochenende viel zu sehen

Stijlmarkt lockt Kreative an

Die Frankfurter Designerin Alma präsentiert sich und ihr Schaffen auf dem Stijlmarkt. Foto: Lutter

Westend (zlu) – Kunst, Kultur, Design: Und immer wieder fielen die Schlagworte Nachhaltigkeit, Recycling und fairer Handel.

In diesem Sinn präsentierte sich der erste Stijlmarkt des Jahres und lockte eine reiche Schar an Besuchern ins Casino-Gebäude der Frankfurter Goethe- Universität. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein lud das Campus-Gelände am Wochenende auch draußen zum Verweilen ein.

Drinnen reihten sich die Stände von mehr als 120 individuellen Machern aus der Kreativwirtschaft mit Produkten aus den Bereichen Mode, Einrichtung und Food aneinander. Uhren aus Papier, Schmuck, vegane Häppchen, handgerührte Pomaden und – wo das Auge hinsah – trendige Gürteltaschen, die längst nicht mehr nur vor dem Bauch getragen werden, sondern gerne auch lässig vor der Brust oder am Rücken hängen dürfen.

Das Angebot war vielfältig aber übersichtlich auf zwei Hallen verteilt. Die Geschäfte liefen für die meisten offensichtlich gut, denn die Standbetreiber hatten sich ihre gute Laune auch am späten Sonntagnachmittag noch bewahrt und die Stimmung war entspannt.

Der erste Stijlmarkt wurde 2009 in Mainz ins Leben gerufen, mittlerweile gastiert er in zehn verschiedenen deutschen Städten und stetig werden es mehr. Hinter der Veranstaltung steckt das sechsköpfige Team der Neue Projekt GmbH. „Zehn Jahre Stijlmarkt, das heißt zehn Jahre Kampf gegen den Einheitsbrei im deutschen Handel. Wir wollen zeigen, welche Innovationskraft in der regionalen Kreativ- und Kulturwirtschaft steckt”, sagt Designer und Geschäftsführer Christian Voigt.

Der Markt bietet jungen Designern, Kreativen und Labels eine Plattform zur Präsentation und zum Verkauf ausgefallener Ideen und Produkte. Die Aussteller kommen aus allen Teilen Deutschlands und am vergangenen Wochenende durften natürlich auch die lokal Ansässigen, wie Alma mit ihrer fairen Streetwear- und Schmuckkollektion oder die Kunst nach Art des Hauses vom Frankfurter Bubb nicht fehlen.

Eine Bar lockte mit leckeren Gin-Cocktails und draußen parkten etliche Food-Trucks mit einem Angebot nicht nur quer durch den Bio-Gemüsegarten. Auch die, die den Markt an diesem Wochenende ohne Trophäe verlassen hatten, konnten viele schöne Eindrücke und jede Menge Inspiration mit nach Hause nehmen.

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