Kooperationspartner

Stadt Frankfurt und FOM-Hochschule machen gemeinsame Sache

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Personaldezernent Stefan Majer (Mitte) übergibt die Anmeldungen an FOM-Kanzler Harald Beschorner (rechts) und Felix von Dobschütz.

Zum Sommersemester 2020 starten erstmalig 14 Mitarbeiter der Stadt Frankfurt in ihr berufsbegleitendes Studium am Hochschulzentrum der privaten FOM Hochschule für Ökonomie und Management in Frankfurt.

Frankfurt– Sie werden ab März den Bachelor „Business Administration“ mit der Vertiefungsrichtung „Public Management“ studieren. Die Vertiefung mit Bezug zum Öffentlichen Dienst wurde in Zusammenarbeit von FOM und der Stadt entwickelt.

Mit ihrer akademischen Zusammenarbeit verfolgen die neuen Kooperationspartner das Ziel, Theorie und Praxis durch einen gestärkten Wissenstransfer zu verzahnen. „Die FOM Hochschule schafft durch die Vermittlung von einerseits wirtschaftswissenschaftlichem und andererseits verwaltungstechnischem Know-how eine Verbindung zwischen Theorie in der Hochschule und beruflicher Praxis in der Stadtverwaltung. Davon profitieren die Studierenden sowie die Frankfurter Bürger“, sagt Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule. Die Verwaltungsmitarbeiter werden mit dem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang an zwei Präsenztagen pro Woche auf die Übernahme komplexerer Aufgabenstellungen und Führungspositionen im Öffentlichen Dienst vorbereitet.

Personaldezernent Stefan Majer unterstreicht die Bedeutung dieses Studiengangs: „Für die Stadt ist die Förderung der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil der städtischen Personalentwicklung – sowohl individuell als auch strategisch. Mit der zunehmenden Komplexität in der Arbeitswelt im Umgang mit neuen Fachvorschriften oder aktuellen Rechtsprechungen ist auch eine Stadtverwaltung gefordert lebenslang zu lernen. Ohne eine ständige Weiterqualifizierung der Mitarbeitendenschaft und die gezielte Förderung Einzelner ist das nur schwer möglich. Durch die Kooperation mit der FOM gelingt es uns, unseren Mitarbeitenden einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang am Hochschulzentrum Frankfurt als Qualifizierungsmaßnahme für eine berufliche Beförderung anzubieten. Ich bin stolz auf die Mitarbeiter, die die Bereitschaft haben, das Studium berufsbegleitend anzugehen.“

Die zukünftigen Studierenden wurden bei einem Auswahlverfahren ausgewählt. Durch die Übernahme der Studiengebühren und Freistellung vom Dienst während der Vorlesungszeiten unter Lohnfortzahlung werden die Studierenden durch die Stadt gefördert. Bettina Austen, Mitarbeiterin im Amt für Bau und Immobilien, ist eine der Studierenden. Sie ist begeistert von der Möglichkeit der Qualifizierung: „Für mich ist dies eine außergewöhnliche Chance, die ich nutzen will. Meine persönlichen Lebensumstände – alleinerziehende Mutter – haben es mir bislang nicht ermöglicht zu studieren, deshalb freue ich mich sehr auf das Studium und die neu zu gewinnenden Kompetenzen.“

(red)

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