Professor Mathias Müller erhält Ehrenplakette der Stadt Frankfurt

Stadt ehrt Vordenker regionaler Vernetzung

Oberbürgermeister Peter Feldmann überreicht Mathias Müller die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt. Foto: Bernd Georg/ p

Innenstadt (red) – Mit Professor Mathias Müller, dem langjährigen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt, erhält ein überzeugender Verfechter regionaler Vernetzung die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.

Bei der Überreichung in der vergangenen Woche betonte Oberbürgermeister Peter Feldmann, dass Müllers einstige Idee, die IHK als Parlament der regionalen Wirtschaft aufzustellen, inzwischen greifbare Wirklichkeit geworden ist.

„Ob als Präsident der IHK oder in einer Ihrer anderen zahlreichen Funktionen: Sie haben stets mit unermüdlichem Einsatz und großem Erfolg an der Zukunftsgestaltung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main gearbeitet“, würdigte das Stadtoberhaupt die Verdienste des Geehrten.

Müller, der seit Mitte 2008 Ehrenpräsident der IHK Frankfurt ist, war und ist ein überzeugter Anhänger der These, dass drängende gesellschaftliche Herausforderungen auf regionaler Ebene gelöst werden müssen. „Insbesondere in den Bereichen der Verkehrsinfrastruktur, des drohenden Fachkräftemangels, der städtebaulichen Entwicklung sowie der Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum erleben wir, dass Ihre Analyse richtig war und Sie die aktuellen Entwicklungen schon vor Jahren vorhergesehen haben“, sagte Feldmann. Umso wichtiger sei es, dass die Kommunen und Wirtschaftsunternehmen aus dem Ballungsraum Rhein-Main mit vereinten Kräften daran arbeiten, diese zentralen Zukunftsfragen zu lösen.

Mathias Müller hat mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Diskussionsformaten dazu beigetragen, wichtige Akteure bis hin zur Landesregierung für die Anliegen der Metropolregion zu mobilisieren: Der jährliche „Tag der Metropolregion“ in den Räumen der IHK, das Gemeinschaftsprojekt „Perform“ sowie das Diskussionsformat „Metropol 2030“ sind nur einige der Formate, welche unverkennbar die Handschrift des langjährigen IHK-Präsidenten tragen.

„Sie haben im In- und Ausland für unsere Region geworben und verdeutlicht, dass Frankfurt mehr ist als nur ein Finanzplatz im Herzen von Europa, ein ,place-to-be’ mit internationaler Ausstrahlung“, zeigte sich der Oberbürgermeister beeindruckt. Feldmann hob zudem das „hervorragende Netzwerk auf lokaler und internationaler Ebene“, hervor, auf welches der Geehrte zum Wohle der Mainmetropole mit Weitsicht und Verantwortungsgefühl zurückgreifen könne.

Mathias Müller, geboren 1954 in Mainz, promovierte nach dem Studium an der Frankfurter Goethe-Universität 1987 zum Doktor der Philologie. 2013 trat er eine Honorarprofessur an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg an. Von 1981 bis 2003 hatte er diverse Vorstands- und Geschäftsführungsmandate im In- und Ausland inne. Seit 2003 arbeitet der Geehrte als selbstständiger Unternehmer. 1999 wurde Müller erstmals Mitglied der Frankfurter IHK-Vollversammlung, dem höchsten Gremium der IHK. 2007 wurde er zum IHK-Vizepräsidenten gewählt und 2009 schließlich zum IHK-Präsidenten. Zur Amtsperiode 2019 bis 2024 trat Müller sein Amt an den jetzigen IHK-Präsidenten Ulrich Caspar ab.

Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf kommunalpolitischem, kulturellem, wirtschaftlichem, sozialem oder städtebaulichem Gebiet um die Stadt verdient gemacht und durch ihr Wirken dazu beigetragen haben, das Ansehen der Stadt Frankfurt am Main zu mehren. Weitere Informationen zu den bisherigen Geehrten gibt es unter www.frankfurt.de.

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