Spektakuläre Show

14. Deutscher Live Entertainment-Preis verliehen

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Die Lochis und Jannik Brunke waren Gäste beim Prg LEA.

Westend (red) – Er gilt nicht nur unter Award-Insidern längst als eine der wichtigsten Preisverleihungen im deutschen Kulturbetrieb: Mit der 14. Ausgabe, die in der Festhalle über die Bühne ging, hat der PRG Live Entertainment Award (LEA) diesen Ruf ein weiteres Mal bestätigt.

Auch Sonja Kraus und Ingo Nommsen schauten beim Award vorbei.

Die Auszeichnung wurde in 15 Kategorien an Konzert- und Show-Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber aus dem deutschsprachigen Raum verliehen – und mehr als 1400 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik feierten mit. „Der LEA ist in unserer Stadt als Red-Carpet-Event und Auftaktveranstaltung der weltweit größten Musikmesse zu Hause. Frankfurt ist reich an Leuchtfeuern im Live-Kulturbetrieb und an besonderen Locations. So ist es uns eine Ehre, die hochkarätige LEA-Gala in einer der schönsten Veranstaltungshallen überhaupt – unserer traditionsreichen Festhalle – gebührend zu feiern. Ein ganz besonderer Moment ist es, wenn sich im Rahmen der spektakulären Show ein familiäres Wohlfühlgefühl ausbreitet und Frankfurt unter Beweis stellt, dass wir den Kreativen auch überregional eine ganze Menge bieten können“, erklärte Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr.

„Rund fünf Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich für den Besuch von Musik- und anderen Veranstaltungen ausgegeben. Damit nimmt Live Entertainment neuerdings die Spitzenposition unter den Entertainment-Märkten ein und ist damit das am meisten konsumierte Kulturprodukt überhaupt“, berichtete Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) und Produzent der Preisverleihung.

„Die Besonderheit des Live Entertainments besteht in seiner Einzigartigkeit, denn anders als die Konserve oder das Buch ist das Live-Erlebnis nicht reproduzierbar. Die Veranstalter sind dabei allerdings nicht nur die ,Buchhändler’, sondern übernehmen auch die Funktion der ‚Buchverleger’, indem sie das aufgrund steigender Kosten immer größer werdende Verkaufsrisiko des Künstlerangebots tragen. Dass das trotzdem immer noch so gut funktioniert, haben wir heute gefeiert.“

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