Segensroboter, Stoltze und Struwwelpeter

Nacht der Museen 2019 zog 35.000 Besucher an

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Die Dramatische Bühne präsentiert auf der Südseite des Eisernen Stegs „Alice im Wunderland“.

Frankfurt (jf) – Regen? Ach was. In den Museen ist es ja trocken. Außerdem fuhren fünf Buslinien, die historische Straßenbahn und ein Shuttle-Schiff die Interessierten zwischen den 43 Kulturinstitutionen in Frankfurt und Offenbach hin und her.

Dementsprechend lang war die Schlange der Menschen, die auf dem Römerberg zu Beginn der 20. Nacht der Museen noch eine für alle Häuser gültige Eintrittskarte kaufen wollten. Neben den großen und bekannten Häusern wie Städel und Liebieghaus, dem Museum Angewandte Kunst und dem Filmmuseum nahmen erstmals auch Einrichtungen in der Neuen Altstadt teil, beispielsweise begehrten viele Eintritt in das erst vor wenigen Tagen eröffnete Stoltze-Museum. Kuratorin Petra Breitkreuz – in einem der Zeit des Mundartdichters angemessenen Kostüm – war vom Besucheransturm überrascht.

Ein paar Häuser weiter freute sich Beate Zekorn-von-Bebenburg über erste Interessierte im Foyer des Struwwelpeter-Museums, das im Sommer aus der Schubertstraße im Westend ins Herz der Stadt umziehen wird. Harald Lange gestaltete im neuen Domizil eine musikalische Struwwelpeter-Revue.

Ebenfalls zum ersten Mal nahm das Tibethaus Deutschland in der Georg-Voigt-Straße in der Nähe der Messe an der Nacht der Museen teil. Die Ausstellung „Lhasa Old City“ vermittelte einen Eindruck von der tibetischen Hauptstadt. Dazu gab es einen Vortrag und Kurzfilme.

Bekanntschaft mit dem Segensroboter „BlessU-2“ der evangelischen Kirche konnte man im Bibelhaus Erlebnis Museum machen. Schon ein bisschen provokant, aber durchaus witzig. Der Roboter beherrscht verschiedene Sprachen, sogar Hessisch. Am Ende des Segens kann man sich den Spruch ausdrucken lassen und mit nach Hause nehmen, etwa: „Gott sacht: E neu Herz, des schenk isch Eusch. Un dann leesch isch noch en neue Geist in Eusch enei.“ Das klingt ja fast ein bisschen wie von Friedrich Stoltze.

Die schönsten Fotos zur Nacht der Museen 2019

Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure
Bei der Nacht der Museen 2019 gab es einiges zu sehen. © Faure

Nicht nur in den Kulturinstitutionen, auch auf der Gasse war einiges los. So trat die Dramatische Bühne am südlichen Brückenkopf des Eisernen Stegs mit „Alice im Wunderland“ auf. Während die erste Vorstellung noch beschirmt werden musste, hörte der Regen im Laufe der Nacht auf. Das nützte auch dem Antagon Theater mit seiner spektakulären Tanz- und Feuer-Performance „Die heutige Zeit – zwischen Tradition und Moderne“ auf dem Römerberg.

Es gab viel zu sehen, zu hören, zu entdecken und zu schmecken in der 20. Nacht der Museen. Auch nach so vielen Jahren zieht dieses magische Ereignis zahlreiche Menschen in die Kultureinrichtungen, die sich in dieser Nacht auf ganz besondere Weise präsentieren.

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