Oberbürgermeister Feldmann besucht Frankfurts Partnerstadt Guangzhou

Mit Schülern in China unterwegs

Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Herrn He Yong, Leiter des Zhixin-Gymnasiums, inmitten der chinesischen Schüler. Foto: Stadt Frankfurt/p

Frankfurt/ Guangzhou (red) – Oberbürgermeister Peter Feldmann ist vergangene Woche zu einem dreitägigen Besuch nach Guangzhou aufgebrochen.

Er folgt damit einer Einladung der chinesischen Partnerstadt zum Treffen der Städtepartnerschaften mit Frankfurt und allen anderen Partnerstädten der Millionenmetropole. Zur Begleitung des Oberbürgermeisters gehört ein zehnköpfiges Fußballteam der Carl-von-Weinberg-Schule. Das Stadtoberhaupt absolvierte ein vielfältiges Besuchsprogramm mit dem Ziel, die Beziehungen weiter auszubauen.

So besuchte der Oberbürgermeister die Zhixin-Schule, die bereits Kontakte mit Frankfurt pflegt und ein multinationales Fußballturnier, an dem auch eine Mannschaft der Partnerstadt Lyon teilnahm. Guangzhou unterhält ebenso wie Frankfurt partnerschaftliche Beziehungen mit der französischen Stadt. Die Auswahl der Carl-von-Weinberg-Schule vertritt die Mainmetropole. „Es ist besonders wichtig, dass junge Menschen internationale Freundschaft leben. Das ist die beste Versicherung gegen Intoleranz und Rassismus“, sagt Feldmann. Guanghzou ist an einem Ausbau der Beziehung zu Frankfurt auf dem Bildungssektor interessiert, wobei der Schwerpunkt auf Berufsschulen liegt.

Auf dem Programm stand ebenfalls die Enthüllung einer Plakette auf dem neuen Gelände für den „Frankfurt-Spielplatz“. Sie soll auf dieses besondere Symbol der Freundschaft hinweisen. „Diese Plakette zeigt die besondere Wertschätzung unserer Partnerschaft durch unsere chinesischen Gastgeber“, betont Feldmann. Das Frankfurter Grünflächenamt hat die Geräte für den neuen Spielplatz bereits ausgewählt und will sie demnächst bestellen. Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen.

Wie bereits das Fußballturnier zeigte, prägten trinationale Aktivitäten zusammen mit Lyon den Besuch des Frankfurter Stadtoberhaupts in Guangzhou. So will Feldmann einen Auftritt der drei Kommunen auf dem Stand der Rhein-Main-Region auf dem kommenden Weltwirtschaftsforum in Davos erörtern.

Das Guangzhou Urban Planning and Design Survey Research Institute kooperiert bereits mit Lyon und ist an dem Ausbau entsprechender Kontakte in Frankfurt interessiert. „Die Zusammenarbeit untereinander schafft globale Solidarität der Städte und hilft uns, passende Instrumente zu finden, das Wachstum in den Städten im Interesse der in ihnen lebenden Menschen zu gestalten“, sagt Feldmann.

Die Partnerschaft mit der chinesischen Stadt besteht seit 1988. Guangzhou fing 1979 an, internationale Beziehungen aufzubauen. Aus Anlass dieses Jubiläums hatte die dortige Stadtregierung den Frankfurter Oberbürgermeister eingeladen. Ein Treffen mit seinem dortigen Amtskollegen Wen Guohui stand ebenfalls auf dem Programm. „Die Bereitschaft zum Ausbau gemeinsamer Projekt ist von unserer Seite groß“, sagte Feldmann.

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