2000 Wohnungen, Kitas und Schule entstehen im Quartier

Schönhof-Viertel feiert Nachbarschaftsfest

Beim Nachbarschaftsfest des Schönhof-Viertels (von links): OB Peter Feldmann, Constantin Westphal, Thomas Hain, beide Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, Ralf Werner, Instone-Niederlassungsleiter, und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Foto: p

Bockenheim (red) – Jüngst haben Ralf Werner, Instone-Niederlassungsleiter Rhein-Main, und Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt, zum Nachbarschaftsfest in Bockenheim eingeladen.

Vor Ort wurde das neu entstehende Schönhof-Viertel gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaftsminister, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Projektpartner entwickeln auf dem insgesamt 125. 000 Quadratmeter großen, ehemaligen Siemens-Gelände etwa 2000 Wohnungen, mehrere Kitas, eine Schule, ein Nahversorgungszentrum und einen Beherbergungsbetrieb.

Im Oktober wird mit dem Abriss der Bestandsgebäude begonnen. Die Arbeiten sollen spätestens im Frühjahr 2020 abgeschlossen werden. Danach beginnt die eigentliche Entwicklung des Geländes. Die Fertigstellung des Schönhof-Viertels erfolgt voraussichtlich im Jahr 2024.

Al-Wazir bezeichnet den Wohnungsbau als Schwerpunkt der hessischen Landesregierung: „Damit mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht, stellen wir in dieser Wahlperiode die Rekordsumme von 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird dem Schönhof-Viertel zugutekommen. Mit dem hohen energetischen Standard der Wohnungen, der guten ÖPNV-Anbindung und den großzügigen Grünflächen ist es ein hervorragendes Beispiel sozial und ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung.“ Feldmann ergänzt: „Durch die vielfältigen Angebote im Quartier wird neben Wohnraum auch umfangreiche Infrastruktur für die Nachbarschaft geschaffen. Es ist gut, wenn ein bislang für die Stadt verschlossenes Gelände nicht nur geöffnet wird, sondern auch einer breiten Bevölkerung zugutekommt. Vor allem die Kinder und deren Familien werden sich freuen. Geplant ist ein Mix aus zu einem Drittel geförderten Wohnungen, frei finanzierten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen.“

Ralf Werner: „Mit dem Schönhof-Viertel gestalten wir neue Lebensräume für die Frankfurter. Unser Ziel ist es, ein lebendiges Wohnquartier für alle Bevölkerungsschichten zu entwickeln, mit bezahlbaren Wohnungen und der benötigten Infrastruktur.“

„Dafür gehen wir neue Wege und realisieren die erste Hybrid-Grundschule in Deutschland“, sagt Hain: Bei einer Hybrid-Schule werden die unteren Etagen für Klassenzimmer und die oberen für Wohnungen genutzt „Mit unserem Anteil vor allem im preiswerten Mietwohnungsbau im Schönhofviertel kommen wir unserem Ziel von knapp 5000 neuen Wohnungen in den nächsten Jahren ein großes Stück näher.“

Bei den Feierlichkeiten hat zudem Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt, der Kindertagesstätte „Sternenbrücke“ der Caritas Frankfurt einen Scheck über 2500 Euro überreicht. Interessierte konnten sich in einer Ausstellung über den Architektenwettbewerb der Baufelder B und G und den Planungsfortschritt für das Projekt informieren. In der vergangenen Woche wurde außerdem ein Meilenstein für die Entwicklung des Viertels erreicht: Eine Jury vergab die Planungen für das östliche Wohnquartier, bestehend aus fünf Baufeldern an die Büros Karl Dudler Architekten aus Frankfurt sowie Planquadrat Architekten und Stadtplaner aus Darmstadt. Weitere Infos unter www.schönhof-viertel.de.

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