Probieren, kaufen, genießen und fachsimpeln auf der Freßgass’

41. Rheingauer Weinmarkt startet

Peter Seyffardt (von links), Weinkönigin Katharina Bausch und Peter Feldmann sind gespannt auf den 41. Rheingauer Weinmarkt. Foto: Mag

Innenstadt (nma) – Am heutigen Mittwoch, 28. August, startet der Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass’. Dort wollen die Verantwortlichen möglich machen, was sonst nur im Rheingau möglich ist, denn der Wein kann nicht nur probiert werden.

Auch stellen sich die Winzer und Weingüter vor, bieten Einsteigern die Möglichkeit zum Verkosten und Profis die Gelegenheit zum Fachsimpeln.

Bereits vergangene Woche kündigte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) auf der Freßgass’ das Fest an: „Es belebt die Weingeschichte neu, denn in Frankfurt wurde einst in fast jedem Stadtteil Wein angebaut“, sagt der Rathauschef. Der Rheingauer Weinmarkt biete Besuchern die Möglichkeit, Weine zu schmecken und auch zu kaufen. Damit das noch einfacher wird, bieten die Stadt Frankfurt und die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt in diesem Jahr erstmals einen Flyer an, der die Freßgass’ aus der Vogelperspektive illustriert und übersichtlich die einzelnen Stände erläutert. „Auf dem Weinmarkt lernt man außerdem immer neue Menschen kennen und trifft alte Bekannte. Deshalb freue ich mich sehr auf die Eröffnung des 41. Rheingauer Weinmarktes“, sagte Feldmann. „Wir machen hier ein Fest ohne Musik oder Bühnenprogramm. Es ist eine Verkaufs- und Dialogplattform. Wir erwarten etwa 150.000 Besucher und wenn das Wetter stimmt, ist die Freßgass’ auf jeden Fall wieder voll“, sagt Thomas Feda, Geschäftsführer der „Tourismus+Congress GmbH“.

Rund 600 Weine werde es an den 37 Ständen zu probieren geben, unter diesen befinden sich allerdings nicht nur Weingüter auch Griechische Spezialitäten, Grillstände oder Crêpes sind zu finden.

Warum der Weinmarkt auch für die Winzer etwas Besonderes ist, weiß Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes: „Auf diesem Fest sind die Weinerzeuger selbst anwesend“, sagt er. „Und wenn man sich die Weingüter anschaut, die teilnehmen, dann stellt man fest, dass die ganz großen und bekannten Betriebe dabei sind, aber auch die kleinen Familienbetriebe.“ Zukünftig wäre es eine Überlegung wert, mit dem RMV über eine kostenreduzierte Verbindung zum Weinmarkt zu sprechen, regt er an. In Wiesbaden werde das beim Weinfest bereits ähnlich gehandhabt. Die vierte im Bunde ist Weinkönigin Katharina Bausch. Sie arbeitet selbst als Winzerin im Familienbetrieb und wird nicht nur als Königin den Rheingauer Weinmarkt besuchen, sondern auch am Stand ihrer Familie präsent sein: „Ich habe heute auch einen Wein mitgebracht – und zwar einen Riesling. Riesling aus dem Jahr 2018 ist sehr säurearm“, sagt sie. Das dürfte vielen Besuchern des Weinmarktes gefallen. „Gehen Sie nicht nur zu einem Winzer, gehen Sie von Stand zu Stand, erfahren Sie die Geschichten hinter den Weinen und den Winzern. Probieren Sie so viel wie möglich aus!“, rät sie. Und diesen Rat sollten sich alle Weinkenner und solche, die es werden wollen, zu Herzen nehmen und bis zum 6. September auf der Frankfurter Freßgass’ vorbeischauen. Der aktuelle Flyer und weitere Informationen sind unter www.frankfurt-tourismus.de zu finden.

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