Landkreis startet Kampagne für mehr Respekt im Alltag

Respekt ist ein Menschenrecht

Klaus-Dieter Strittmatter (von links), Bodo Koch (Polizei Marburg), Landrätin Kirsten Fründt, Stadtrat Markus Frank, Kreisbeigeordneter Marian Zachow und Fachbereichsleiter Roland Döhler zeigen die Plakate. Foto: p

Frankfurt (red) – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf startet eine Plakat-Aktion. Deren Motive setzen sich mit dem gegenseitigen Respekt auseinander und werden in den Bussen des Landkreises zu sehen sein.

Unterstützt wird er von der Stadt Frankfurt, die 2016 eine Respektkampagne verwirklicht hat.

Im Zusammenhang mit Gewaltvorfällen in Bussen im vergangenen Jahr entstand im Dialog mit der Polizeidirektion die Idee, der Kampagne Respekt beizutreten. Der erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow und Kriminaldirektor Bodo Koch vereinbarten unter anderem die Plakataktion.

Mit der Aktion möchte der Landkreis dem Verlust von Respekt im alltäglichen Miteinander begegnen und damit Präventionsarbeit leisten. Landrätin Kirsten Fründt, der Kreisbeigeordnete sowie der Stadtrat Frankfurts, Markus Frank, und Klaus-Dieter Strittmatter vom Präventionsrat Frankfurt unterzeichneten aus diesem Grund einen entsprechenden Nutzungsvertrag zur Verwendung der Plakatmotive.

„Ohne gegenseitigen Respekt ist das Zusammenleben nicht möglich und auch nicht besonders lebenswert“, sagte Fründt. „Mit Respekt ist die grundsätzliche Anerkennung und Achtung eines anderen Menschen gemeint, also dessen Anerkennung als gleichberechtigt und gleichwertig“, sagte die Landrätin.

„Ich bin der Geschäftsstelle unseres Präventionsrats dankbar, das Thema Respekt aufgegriffen und durch Aktionen wie die Plakatkampagne in die Öffentlichkeit getragen zu haben. Die Stadt Frankfurt tritt dem Verlust von Respekt im täglichen Miteinander, aber auch bei ernsten Angelegenheiten, wenn etwa Rettungskräfte und Polizei behindert und beleidigt werden, mit ihrer Kampagne ‚Frankfurt zeigt Respekt’ entgegen“, sagte Stadtrat Markus Frank.

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