Das Wichtigste der Woche

Neues in Sachen Schönhof-Viertel

So wie hier abgebildet sollen die Baufelder C2 und C3 im Schönhof-Viertel bald aussehen. Foto: BGF Architekten/p

Frankfurt (red) – Heute beginnt der Juli. Trotzdem blickt das WochenBlatt in noch einmal auf die vergangene, letzte Juniwoche, zurück. Das hat sich wirtschaftlich und politisch getan:.

Innovatives Schönhof-Viertel: Wettbewerb zum Baufeld C entschieden: Die Mehrfachbeauftragung um das Baufeld C des neuen Schönhof-Viertels ist entschieden. Eine Expertenjury hat sich für die Entwürfe der Büros Landes & Partner und BGF+ Architekten ausgesprochen. Auf den nördlichen Baufeldern (C1, C2, C3) des neuen Quartiers in Bockenheim entstehen geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und ein gemeinschaftliches, inklusives Wohnprojekt. Das Wettbewerbsgebiet umfasst das künftige Wohnquartier im nördlichen Teil des Schönhof-Viertels, das in die drei Baufelder C1, C2 und C3 aufgeteilt wurde. Dort sollen Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt circa 43.000 Quadratmetern entwickelt werden.

Grünflächenamt saniert Grabmale auf dem Jüdischen Friedhof: Auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße sind umfangreiche Arbeiten notwendig. Viele der zum Teil Jahrhunderte alten Grabsteine haben sich im Laufe der Zeit gelockert und sind nicht mehr standsicher. In enger Abstimmung mit der jüdischen Gemeinde, dem Regierungspräsidium Darmstadt und den Denkmalbehörden lässt das Grünflächenamt die Grabmale richten.

Europagarten – Keine Freigabe der Rasenflächen: Viele Anwohner im Europaviertel, im Gallus und in der Kuhwaldsiedlung warten ungeduldig, dass die Rasenflächen des Europagartens geöffnet werden. Der Zeitpunkt dafür ist jedoch nach wie vor nicht absehbar. Die Stadt Frankfurt ist einem Rechtsstreit zwischen dem Projektentwickler und der Baufirma beigetreten. Die Qualität der Grünflächen entspricht nicht den kommunalen Vorgaben, die Ursachen dafür sind noch nicht geklärt. Voraussichtlich wird das Gericht einen Gutachter damit beauftragen, die Flächen nochmals zu untersuchen, um die Ursachen für die Mängel an den Rasenflächen, aber auch an den Bäumen zu klären.

Der Frankfurter Krisenstab wird zum Wirtschaftsstab: Unter Federführung von Wirtschaftsdezernent Markus Frank sind kürzlich wichtige Akteure der Frankfurter Wirtschaft zusammengekommen. Von nun an wird der Krisenstab „Wirtschaft & Corona“ unter dem Namen „Wirtschaftsstab Frankfurt am Main“ geführt. Als einen weiteren wichtigen Schritt im Zuge der Corona-Pandemie bewerten die Teilnehmer die neue Corona-App. Alle Beteiligten freuen sich, dass diese nun zum Download bereitsteht und schon von über sieben Millionen Menschen in Deutschland installiert wurde.

Fahrgastzählungen – Nahverkehr mit massiven Zuwächsen: Die Zahl der Fahrgäste in Frankfurts Bussen und Bahnen ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Das belegt eine systematische Auswertung der kontinuierlichen Haltestellenzählungen (Konti) der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq. Die städtische Gesellschaft ermittelt mehrmals im Jahr an zahlreichen Stationen und Haltestellen im Frankfurter Nahverkehrsnetz die tatsächliche Nutzung von Bahn und Bus.

OB fordert weitere Anstrengungen, um Karstadt-Schließungen zu verhindern: „Die Ankündigung des Galeria Karstadt Kaufhof-Konzerns, dass gleich drei Standorte in Frankfurt schließen sollen, macht viele Frankfurter wütend, mich auch“, sagt Peter Feldmann. Betroffen sind Karstadt auf der Zeil, Galeria Kaufhof im Hessen-Center und Karstadt Sports an der Hauptwache. Es sind rund 350 Arbeitsplätze direkt betroffen, hinzukommen etwa weitere 200 bei angeschlossenen Unternehmen wie Le Buffet und Karstadt Feinkost. Das Stadtoberhaupt fordert, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um diese Schließungen zu verhindern.

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