Ralph Förg geht in den Ruhestand

Neuer Geschäftsführer im Filmhaus

Sylvia Weber (SPD, von links), Filmhaus-Vorstand Erika Surat Andersen, ehemaliger Filmhaus-Geschäftsführer Ralph Förg, Filmhaus-Geschäftsführer Felix Fischl, Produktionsleiter Robert Malzahn, Kulturdezernentin Ina Hartwig und Medienanwalt Guido Hettinger im Kaisersaal des Römers. Foto: Sabine Imhof/p

Altstadt (red) – Nach mehr als 20 Jahren hat das Filmhaus Frankfurt einen neuen Geschäftsführer. Zum 1. Januar hat Felix Fischl die Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins von seinem Vorgänger Ralph Förg übernommen, der das Amt seit 1998 innehatte.

Die Geschäftsführung des institutionell vom Kulturamt Frankfurt geförderten Vereins zur Etablierung der Frankfurter Filmszene umfasst die Organisation eines zeitgemäßen Seminar-Angebots, die Herausgabe der Fachzeitschrift Grip, Beratung und Vernetzung von Filmschaffenden und Institutionen der freien Kulturszene sowie das Bereitstellen geeigneter Räumlichkeiten und filmtechnischer Geräte.

Der Geschäftsführer führt ein kleines Team von aktuell zwei festen und zwei ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern und vertritt den Vorstand, bestehend aus Erika Surat Andersen, Guido Hettinger und Robert Malzahn. Der Vorstand entschied sich nach einem mehrmonatigen Bewerbungsverfahren für den promovierten Kulturwissenschaftler, der sich in Frankfurt bereits als langjähriger Programmgestalter des Kommunalen Kinos Filmforum Höchst, Online-Redakteur für das Kulturportal der Stadt und als Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins Filmkollektiv Frankfurt bereits einen Namen gemacht hat.

Für das Filmkollektiv forschte Fischl zuletzt umfassend zum Frankfurter Dokumentarfilmschaffen, die Ergebnisse veröffentlichte er 2018 im Aufsatzband „Wandelbares Frankfurt: Dokumentarische und experimentelle Filme zur Architektur und Stadtentwicklung in Frankfurt am Main“. „Mit Leidenschaft will ich mich der Pflege und dem Ausbau der Frankfurter Filmszene widmen. Das Filmhaus dient Filmemachern, Kinos und Festivals als Ansprechpartner, auch der Öffentlichkeit, die uns willkommen ist“, sagt Fischl.

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