Das Wichtigste der Woche

Neue Website und Hilfen für Kultur

Bauarbeiter gehören zu Rekord-Pendlern in Frankfurt. Foto: IG Bau/p

Frankfurt (red) – Der halbe Juni ist schon rum. Abseits der Regeln zur Pandemie hat das WochenBlatt hier kurz zusammengefasst, was in Frankfurt in der vergangenen Woche wichtig war:.

Neue Website für Frankfurter Familien ist da: Prall gefüllt, in kräftigen Farben und im zeitgemäßen Design: Die neue Website des Frankfurter Bündnisses für Familien ist da und hat wichtige Beiträge zu relevanten Themen wie finanzielle Hilfen, Kontaktstellen zu Hilfen rund um die Geburt und Akuthilfe für pflegende Angehörige auf der Website eingestellt. Auf www.frankfur ter-buendnis-fuer-familien.de ist die Seite erreichbar.

Kulturdezernentin Hartwig begrüßt Konjunkturpaket: Das von der Bundesregierung beschlossene Konjunktur- und Zukunftspaket gibt Hoffnung für die Kultur: Von den 130 Milliarden Euro geht eine Milliarde an die Kultur, um das kulturelle Leben in Deutschland aus der Krise zu holen. Für Künstler sowie Kulturschaffende rund um den Veranstaltungsbetrieb in Frankfurt ist das ein Hoffnungsschimmer und ein wichtiges Zeichen.

IHK gegen Sicherung des Osthafens als Industriestandort: Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt zeigt sich erstaunt über die Überlegungen von Planungsdezernent Mike Josef zum Bau von Wohnungen in einem Teil des Osthafengeländes. „ Die Diskussion um das Industriegebiet am Osthafen ist vor rund einem Jahrzehnt intensiv geführt worden. Die Stadt Frankfurt hat sich damals zum Osthafen als Industriestandort bekannt und beschlossen, langfristige Miet- und Pachtverträge mit den Hafenanliegern abzuschließen, das heißt, bis ins Jahr 2050 und darüber hinaus. Ziel war es, für die Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit zu schaffen. Es ist für uns unverständlich, warum nun, wenige Jahre später, diese Diskussion wieder aufgenommen wird“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK.

Bauarbeiter gehören zu Rekord-Pendlern in Frankfurt: Für sie kommt Homeoffice nicht in Frage: Bauarbeiter sind in ihrem Job ständig unterwegs. Um zur Baustelle zu kommen, legen sie überdurchschnittlich weite Wege zurück, wie eine aktuelle Untersuchung des Pestel-Instituts zeigt. „Das ist verlorene Lebenszeit, für die Bauleute kein Geld bekommen. Darunter leiden Familie, Freunde und Freizeit“, sagt Bruno Walle, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG Bau Rhein-Main. Die Gewerkschaft fordert deshalb für die rund 8700 Bauarbeiter in Frankfurt erstmals eine Entschädigung der Fahrerei. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gehen am 25. Juni in Wiesbaden in die bereits dritte Runde.

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