Das Wichtigste der Woche

Nachwuchs bei Polizei und Azubi-Suche

Empfang für die neuen Polizeikräfte im Kaisersaal: 174 neue Beamte haben in Frankfurt angefangen. Foto: p

Frankfurt (red) – Die Kalenderwoche 32 haben auch die Frankfurter hinter sich gebracht. Was sich ereignet hat, gibt’s hier in der Zusammenfassung.

Sportdezernat bewilligt Zuschuss aus Sportfördermitteln: Der TSV 1875 Bonames bietet seit Jahren für 50 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren „Ferienspiele mit Sportschwerpunkt“ an. In der Turnhalle Bonames und in der TSV-Gymnastikhalle wurden bei dem Sommerferienprojekt viele sportliche Mitmachangebote möglich gemacht. „Es nahmen Mitglieder und auch Nichtmitglieder des Vereins teil, das finde ich sehr gut, denn so können alle Kinder miteinander sportlich mit viel Spaß und bei bester Anleitung die Ferien genießen“, sagte Sportdezernent Markus Frank bei der Unterzeichnung eines Bewilligungsbescheides über 810 Euro aus Sportfördermitteln im Vorfeld der Veranstaltung.

174 neue Polizeikräfte für Frankfurt: Es gibt Verstärkung für die Frankfurter Polizei: Bevor 174 neue Kräfte aus vielen Teilen Hessens ihren Dienst in den Revieren des Polizeipräsidiums Frankfurt angetreten haben, wurden sie im Kaisersaal im Römer feierlich vom Frankfurter Oberbürgermeister empfangen.

„Neue Kollegen bedeuten immer eine Stärkung der Basis und ein Zugewinn an Sicherheit für die Stadt“, sagte Polizeivizepräsident Walter Seubert. Mit dem Zuwachs dürfte sich der Altersdurchschnitt der Polizei verjüngen, denn die jüngsten Neuankömmlinge sind erst 21, die ältesten 39 Jahre alt. Darunter sind 110 Männer und 64 Frauen.

Viele Sommergärten ohne Erlaubnis: Für gastronomische Betriebe ist es lukrativ, für Fußgänger oftmals ein Ärgernis – Sommergärten im öffentlichen Raum. Wer sitzt nicht gerne bei sommerlichen Temperaturen bei einem Glas Rotwein im Lieblingsrestaurant um die Ecke und am besten noch unter freiem Himmel. Wenn sich Gastronomen aber nicht an die Regeln halten, wird es problematisch: Sommergärten sind nicht nur für Restaurantbetreiber ein gewinnbringendes Geschäft, sondern finden auch bei vielen Besuchern große Beliebtheit. Die Voraussetzung hierfür ist eine Sondernutzungserlaubnis, ausgestellt durch das Amt für Straßenbau und Erschließung. Ärgerlich wird es dann, wenn öffentlicher Raum ohne Erlaubnis in Beschlag genommen wird oder genehmigte Sommergärten größer ausfallen als erlaubt. Um das zu verhindern, kontrolliert die Stadtpolizei des Ordnungsamtes nun Sommergärten hinsichtlich ihrer Zulässigkeit..

Ernährungsindustrie sucht Azubis: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es in der Frankfurter Ernährungsbranche noch 1561 freie Ausbildungsplätze. Damit sind 39 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen bislang unbesetzt. In ganz Hessen haben Unternehmen noch rund 13.200 Plätze zu vergeben, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt. Die NGG beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gewerkschafter Peter-Martin Cox appelliert, sich in der Ernährungsbranche umzusehen: „Vom Süßwarentechnologen bis zur Chemielaborantin – die Lebensmittelindustrie bietet hochtechnische Berufe.“

Große Bereitschaft zur globalen Hilfe: Das Hilfswerk „Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr 4.700.425 Euro von der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein leichtes Plus von 7684 Euro. Allein die Kollekten aus den Erntedank- und Heiligabendgottesdiensten betrugen 1.772.951,74 Euro. Die Kirchenbesucher im evangelischen Stadtdekanat Frankfurt sind mit insgesamt 145.083,85 Euro am guten Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. Sie legten an Erntedank 12.243,40 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es 132.840,45 Euro. Damit erzielte das Dekanat Frankfurt das beste Ergebnis unter allen Dekanaten in Hessen und Nassau.

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