Mini-Löhne im Lebensmittel- und Gastgewerbe

Jeder Neunte arbeitet für Niedriglohn

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Harte Arbeit zum Mini-Lohn: Auch Bäcker sind betroffen. Foto:p

Frankfurt (red) – 40 Stunden die Woche arbeiten – und trotzdem reicht’s am Monatsende nicht: In Frankfurt arbeiten rund 44. 500 Vollzeit-Beschäftigte zum Niedriglohn.

Damit liegt jeder neunte Arbeitnehmer (elf Prozent) trotz voller Stundenzahl unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von aktuell 2203 Euro brutto im Monat. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit mit. Der Geschäftsführer der NGG Rhein-Main, Peter-Martin Cox, spricht von einem „Alarmsignal“ und sieht eine Hauptursache für diesen Zustand in der schwindenden Tarifbindung.

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