Tonnen CO2 eingespart

Ökoprofit-Unternehmen beenden Projekt 2019 mit guten Ergebnissen

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Rosemarie Heilig mit Teilnehmern der Ökoprofit-Runde 2018/19.

Frankfurt (red) – Mit Glückwünschen von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig haben 29 Unternehmen der Ökoprofit-Runde 2018/19 aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet ihr Umweltmanagement-Projekt beendet.

„Im Kampf gegen den Klimawandel haben wir keine Zeit mehr zu verlieren“, sagte die Stadträtin bei der Verleihung der Urkunden in der DZ BANK. „Das Programm Ökoprofit beweist seit vielen Jahren, dass große Teile der Wirtschaft längst umsteuern.“ Das Ziel von Ökoprofit ist es, den betrieblichen Umweltschutz zu verbessern. Dies geschieht meist durch eine Optimierung des Ressourcenverbrauchs und einer Steigerung der Energieeffizienz am Standort und geht einher mit einer meist signifikanten Senkung der Betriebskosten. Die acht Teilnehmer der Einsteigerrunde und 17 Unternehmen des Ökoprofit-Klubs, die für die Auswertung der Projektrunde Daten vorgelegt haben, konnten im Projektzeitraum 2018 bis 2019 insgesamt 3.871.770 Kilowattstunden Energie oder 1020 Tonnen CO2 und damit mehr als 830.000 Euro einsparen. Der verringerte Stromverbrauch würde ausreichen, um einen Vier-Personen-Haushalt insgesamt 309 Jahre lang mit Strom zu versorgen.

Insgesamt wurde so viel CO2 eingespart, wie von 102 Hektar Wald kompensiert werden kann. Das entspricht einer Fläche von mehr als 143 Fußballfeldern. „Die Einsteiger-Runde von Ökoprofit ist ein guter Anfang“, sagt Florian Unger, Projektleiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt. „Wir bieten allen Teilnehmern im Anschluss an, Mitglied im Ökoprofit-Klub zu werden. Dadurch wird ein konstanter Austausch unter den Unternehmen etabliert, der sie dabei unterstützt, ihr Engagement für den Klimaschutz und das betriebliche Umweltmanagement zu verstetigen.“

Zudem hat der Ökoprofit-Klub aktuell 22 Mitglieder, die sich mindestens vier Mal im Jahr treffen. „Ökoprofit hat uns sehr darin unterstützt, unsere Ziele im Umweltbereich zu definieren und ihnen auch nachzugehen. Die Teilnahme am Einsteiger-Projekt hat sich für unser Unternehmen sehr gelohnt“, berichtet Astrid Nießen von der Julius Kleemann GmbH.

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