Awni Ahmad aus Jordanien mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet

Leidenschaftliches Engagement für die Frankfurt UAS gewürdigt

Awni Ahmad, Student der UAS, erhält den Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender des DAAD. Foto: Friederike Mannig/UAS/p

Nordend-West (red) – Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat den Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) an Awni Ahmad aus Jordanien verliehen.

Er ist Student im Bachelor-Studiengang Bioverfahrenstechnik und wird für seine sehr guten Studienleistungen in Verbindung mit seinem Engagement in mehreren studentischen Gremien an der Hochschule mit 1000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand auf dem 13. „International Day – Wege ins Ausland“ des International Office der Frankfurt UAS statt.

Ahmad engagiert sich ehrenamtlich in drei Selbstverwaltungsorganen der UAS: Er unterstützt seine Kommilitonen in der Fachschaft des Fachbereichs Informatik und Ingenieurwissenschaften, vertritt ihre Interessen im Fachbereichsrat und gehört außerdem der Senatskommission „Qualitätsverbesserung Studium und Lehre“ der Hochschule an. Darüber hinaus war Ahmad bei der Organisation und Ausführung der von der Fachschaft ausgerichteten ersten Fachbücherbörse beteiligt, bei der Studierende untereinander ihre Fachbücher günstig verkaufen konnten.

Ahmad wurde von Hans-Reiner Ludwig, Studiendekan am Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, und Günther Benderoth, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Biomechanik, für seine guten Leistungen und sein Engagement als Repräsentant einer Vielzahl hervorragender ausländischer Studierender an der UAS vorgeschlagen. Ahmad stammt aus Amman, der Hauptstadt Jordaniens. Seine Begeisterung für die Literatur, insbesondere deutschsprachiger philosophischer und wissenschaftlicher Texte, führte ihn nach Deutschland. Sein Studium finanziert der Preisträger, wie viele sogenannte „Bildungsausländer“, selbst, da er keinen Zugang zu Bafög oder Stipendien hat.

Er arbeitet als Werkstudent in einem Pharmaunternehmen sowie beim Max-Planck-Institut for Brain Research. Der Preisträger entwickelt zudem gemeinsam mit weiteren Hochschulangehörigen sowie der Stadt Frankfurt eine App für die sogenannte Campusmeile, also die Umgebung zwischen dem Campus der UAS und dem Campus Westend der Goethe-Uni. Diese soll langfristig dazu dienen, Studierende aller Institutionen entlang der Meile zu verbinden und dabei einen geschützten Raum des Austauschs zu schaffen.

Neben seinem Engagement für die UAS half Ahmad zudem von 2016 bis 2017 dabei, Texte für Geflüchtete, die nach Deutschland gekommen sind, zu übersetzten.

Der DAAD-Preis wird jedes Jahr an eine einen Bildungsausländer der Frankfurt UAS vergeben. Sie sind Studierende mit einem ausländischen Pass, die ihre Zugangsberechtigung zu einer deutschen Hochschule im Ausland erworben haben. Der Preis dient als Anerkennung für besondere akademische Leistungen in Verbindung mit außergewöhnlichem gesellschaftlichem oder interkulturellem Engagement außerhalb des Fachstudiums.

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