Das Wichtigste der Woche

Kirchentag und Mietvertrag

Janine Rolfsmeyer (von links), Roland Vilsmaier, Uwe Becker, Rudolf Kriszeleit, Bernd Heidenreich und Stephan Menzel freuen sich: Der Kirchentag 2021 soll stattfinden. Foto: Stadt Frankfurt/p

Frankfurt (red) – In der ersten Juliwoche 2020 ist einiges in Frankfurts Politik und Wirtschaft passiert. Eine kurze Zusammenfassung:.

Ökumenischer Kirchentag findet 2021 statt: Im kommenden Jahr wird der dritte Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main stattfinden. Darauf haben sich Vertreter des Ökumenischen Kirchentages und der Stadt verständigt. Es gibt viele Gründe den Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2021 trotz möglicher Einschränkungen und besonderer Herausforderungen zu veranstalten.

Eintracht Frankfurt und Stadt Frankfurt unterzeichnen Mietvertrag: Die Stadt Frankfurt und die Eintracht Frankfurt Fußball haben ihre Unterschriften unter einen gewerblichen Mietvertrag zur Nutzung des Stadions und des dazugehörenden Areals gesetzt. Dem Abschluss des Vertrags gingen intensive Verhandlungsrunden zwischen Vertretern der Stadt und Eintracht Frankfurt voraus. Nun wird Eintracht Frankfurt für die kommenden 15 Jahre Hauptmieter der Arena, die zukünftig den Namen „Deutsche Bank Park“ trägt und die bis zum Beginn der Saison 2023/24 auf eine Gesamtkapazität von rund 60.000 Plätzen ausgebaut wird.

Vorfreude auf Jüdische Akademie: Die Pläne für den Bau einer Jüdischen Akademie in Frankfurt werden immer konkreter. Deshalb hat sich Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker zum Koordinierungsgespräch mit Vertretern des Zentralrats der Juden und den Vertretern von Bund und Land getroffen. Die Jüdische Akademie, die der Zentralrat der Juden plant, soll südöstlich am Kulturcampus in der Senckenberganlage entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits 2018 einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 4,5 Millionen Euro für den Bau der Jüdischen Akademie beschlossen. Aufwendungen in Höhe von rund 34,5 Millionen Euro werden erwartet. Der städtische Zuschuss wird daher um eine Millionen Euro auf insgesamt 5,5 Millionen Euro erhöht. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Vorlage zur Gewährung des erhöhten Investitionskostenzuschusses Anfang Juni beschlossen.

OB Feldmann stellt Stadtwerke-Konzernergebnis 2019 vor: „Den Frankfurter Stadtwerken ist es im Geschäftsjahr 2019 gelungen, im Sinne der Gemeinschaft gut zu wirtschaften und ausgezeichnete Leistungen für die Stadt zu erbringen“, sagte OB und Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann. Zuverlässige Energie- und Trinkwasserversorgung, thermische Abfallverwertung, moderne öffentliche Verkehrsdienstleistungen und ein attraktives Bäderangebot seien die Grundlage einer soliden Standortqualität – und Voraussetzung für eine lebenswerte Stadt.

Neuer Nahverkehrsplan 2025+ weist über 2030 hinaus: Noch 2020, so hofft Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, könnten die städtischen Gremien den Entwurf des Nahverkehrsplans 2025+ (NVP) der Stadt Frankfurt verabschieden. Er definiert, wie sich der städtische Nahverkehr bis zum Jahr 2025 entwickeln soll, zeigt aber Perspektiven bis ins Jahr 2030 und darüber hinaus auf. Ein nachhaltiger und qualitativer Ausbau des Angebots bei U-Bahn, Straßenbahn und Bus wird flankiert durch kundenorientierte Maßnahmen wie Beschleunigung und Barrierefreiheit. Verantwortlich für den Nahverkehrsplan 2025+ ist die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq. Ihr Geschäftsführer Tom Reinhold sagt: „Der Nahverkehr soll attraktiv, schnell und zuverlässig sein.“ Der Aufsichtsrat von Traffiq hat dem Entwurf zugestimmt.

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