Kirchendezernent Becker empfängt tibetische Delegation

Den Dialog möglich machen

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Uwe Becker (Vierter von rechts) empfängt die tibetische Delegation im Frankfurter Römer. Foto: p

Altstadt (red) – Während seiner Tour durch 30 Länder Europas hielt sich als Mitglied der tibetischen Exilregierung Lama Thubten Wangchen zusammen mit Vertretern des Vereins der Tibeter in Deutschland in Frankfurt auf und wurde von Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker im Römer empfangen.

Die Tour steht unter dem Motto „Dialogue for Peace“ und appelliert an die Bürger Europas sowie an die Politik, sich für einen Dialog zwischen der chinesischen Regierung und dem Dalai Lama einzusetzen. .

„Frankfurt ist stolz darauf, mit dem in Europa einzigartigen Tibethaus einen starken Brückenkopf zu besitzen, der eine Verbindung zwischen Deutschland und Tibet möglich macht und gleichzeitig ein Schaufenster tibetischer Kultur in unserer Stadt darstellt. Ich würde mir wünschen, dass China innerhalb seiner Grenzen ein Mehr an kultureller und religiöser Autonomie zulässt, damit die Tibeter ihre Traditionen pflegen und ihre Kultur leben können – und jene, die im Ausland Exil gesucht haben, auch wieder ohne Schwierigkeiten ihre alte Heimat besuchen können“, sagte Becker.

„Nur über den Dialog zwischen der chinesischen Regierung und dem Dalai Lama ist eine notwendige Annäherung möglich. Ich wünsche China die Stärke, diesen Weg zu gehen, im Interesse beider Seiten“, sagte Becker außerdem.

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