Heinrich-Böll-Stiftung lädt ein

Seenotrettung und Asylpolitik

Gallus (red) – Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen lädt für Mittwoch, 28. November, ab 19 Uhr zur Veranstaltung unter dem Titel „Auf der Flucht vor Menschenrechte? Seenotrettung und Asylpolitik“ ins Gallus Theater, Kleyerstraße 15, ein.

Obwohl immer weniger geflüchtete Menschen in Europa ankommen, dominiert die Flüchtlingskrise die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Deutschland und der EU. Die Asylpolitik hat sich seit dem „Willkommenssommer“ 2015 massiv verschärft und sowohl Deutschland als auch Europa verändert. Vor 70 Jahren wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte proklamiert. Heute werden die Menschenrechte, gerade jene von Geflüchteten, massiv verletzt. Die Seenotrettung wird kriminalisiert und die Rettung von Menschen im Mittelmeer unmöglich gemacht.

Wie haben sich die medialen Debatten um Flüchtlingspolitik und Seenotrettung seit 2015 verändert? Welche Konsequenzen hat die aktuelle Asylpolitik für Geflüchtete und ihre Menschenrechte in Europa? Was bedeutet die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und welche Möglichkeiten haben Städte in diesem Zusammenhang? Im Gespräch sind Hendrik Cremer, Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Menschenrechte, Gunnar Ehrke, Camp Coordinator Malta, SeaWatch; Stefan Schmidt, Flüchtlingsbeauftragter Schleswig-Holsteins und ehemaliger Kapitän der Cap Anamur. Die Moderation übernimmt Angela Kleiner vom HR-Fernsehen, Redaktion Politik und Gesellschaft. Der Eintritt ist frei.

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