Deutsche Umwelthilfe erhält Frankfurter Umweltpreis der Carl und Irene Scherrer Stiftung

Gute Luft für gesunde Lungen

Rudolf Walther (von links), Publizist und Laudator, Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer der UAS, Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Clemens Stroetmann, Staatssekretärin Irene Scherrer, Stifterin der Carl und Irene Scherrer Stiftung, und Professor Christoph Scherrer, Vorsitzender der Carl und Irene Scherrer Stiftung. Foto: Anastasiia Sereda/p

Nordend (red) – Luftverschmutzung ist nach wie vor eine der größten Umweltprobleme unserer Zeit.

Trotz europaweit geltender Gesetze werden die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Luftschadstoffe wie Stickstoffdioxid oder Feinstaub in vielen Ballungsräumen regelmäßig überschritten. Dies belastet die Gesundheit der Bürger und schadet der Umwelt. Für ihren erfolgreichen Einsatz zugunsten gesunder Lungen der Frankfurter samt Pendler erhält die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den diesjährigen Frankfurter Umweltpreis der Carl und Irene Scherrer Stiftung. Der Verbraucherschutzverband hat mit seiner Klage für „Saubere Luft“ in Frankfurt entscheidende Impulse für zahlreiche verkehrspolitische Maßnahmen zur Senkung der schädlichen Emissionen durch Verbrennungsmotoren gegeben.

Der Preis wurde kürzlich an der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) verliehen. „Carl Scherrer, Mitgründer der Carl und Irene-Stiftung, war Alumni der UAS. Er setzte sich für Nachhaltigkeit und Umweltfragen ein, wozu wir auch unsere Studierenden stetig ermutigen und qualifizieren. Ebenso entwickeln unsere Forschenden Antworten auf viele Fragestellungen, die die Umwelt betreffen. Darum freuen wir uns, dass der diesjährige Frankfurter Umweltpreis an unserer Hochschule verliehen wird“, erläuteret Professor Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer sowie selbst Umweltwissenschaftlerin an der Frankfurt UAS.

„Die Deutsche Umwelthilfe erhält den Frankfurter Umweltpreis für ihr Engagement für die Einhaltung von gesetzlichen Abgasnormen und für ihren Kampf gegen die starke Lobby der Automobilindustrie“, begründet Laudator und Publizist Rudolf Walther die Verleihung des Preises. „Sie hat mit ihrer Arbeit eine längst überfällige, grundsätzliche Debatte über den motorisierten Individualverkehr in Gang gebracht.“

Die Begrüßung mit einem Impulsvortrag zu Umwelt und Klimaschutz wurde von Professor Martina Klärle, Trägerin des deutschen Nachhaltigkeitspreises und Europäischen Salonpreises, vorgenommen. Die Laudationes hielten Rudolf Walther, Publizist, und Clemens Stroetmann, Staatssekretär.

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