Frankfurt Forward bringt Startups und Investoren zusammen

Gute Ideen finanzieren

Bei der Podiumsdiskussion sprachen die Teilnehmer unter anderem über die Vor- und Nachteile des Standorts Frankfurt. Foto: Stadt Frankfurt/p

Innenstadt (red) – Vergangene Woche hat die Wirtschaftsförderung Frankfurt das dritte „Frankfurt Forward Event“ veranstaltet und Start-ups, (Industrie-)Unternehmen, Investoren und alle Interessierten ins Mindspace Eurotheum eingeladen.

Unter dem Motto „Investing in a Region“ lag der Fokus an diesem Abend auf dem Finanzplatz Frankfurt, der nicht nur der Sitz zahlreicher Banken und FinTechs ist, sondern ein Ort, an dem die Finanzierung guter Ideen und junger Unternehmer sichergestellt werden soll. Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt und Schirmherr des Projektes, eröffnete den Abend: „Neben Start-ups und Unternehmen richtet sich Frankfurt Forward nun auch gezielt an Investoren. Unser Ziel ist es, transparente Einblicke in die regionale Investorenlandschaft zu gewähren, die hiesigen Investitionspotenziale aufzuzeigen und Start-ups und Geldgeber nachhaltig zu vernetzen.“

Die Keynote von Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, drehte sich um das Thema „Start-ups in Frankfurt/Rhein-Main – Ein Finanzplatz im Aufbruch“, während Andreas Gahlert, Geschäftsführer und Gründer der „Cobi.Bike“, von „Start-up-Finanzierung aus der Sicht eines erfolgreichen Serienunternehmers“ berichtete.

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Manfred Köhler diskutierten Lucie Haß, Managing Partner bei Helaba Digital, Andreas Lukic, Geschäftsführer der Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Andreas Gahlert, Geschäftsführer und Gründer von „Cobi.Bike“, und Lukas Naab, Geschäftsführer und Gründer von „Minds medical“, zu den Vor- und Nachteilen des Standorts Frankfurt, den Finanzierungsrahmenbedingungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene sowie zu den Forderungen aus Investorensicht an Start-ups, Unternehmen und Politik sowie den Bedarfen und Wünschen der Start-ups. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten sich die Teilnehmer miteinander vernetzen.

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, fasst zusammen: „Das Ökosystem funktioniert nur durch das Geben und Nehmen aller Akteure. Wie das aussehen kann, und wie jeder seinen Beitrag leisten kann, hat der heutige Abend klar gezeigt“.

„Wir fördern nicht nur Vernetzung und Wissenstransfer. Wir arbeiten auch gemeinsam mit weiteren Akteuren daran, die Finanzierungslücken in der Region zu schließen und die gesamte Finanzierungskette zu stärken“, ergänzt Christian W. Jakob, Projektleiter von Frankfurt Forward.

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