Keine gravierenden Eingriffe

Günthersburghöfe werden vermessen

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Das Areal aus der Vogelperspektive.

Nordend (red) – In Vorbereitung auf das Baulandumlegungsverfahren Nummer 226 - Günthersburghöfe - müssen Vermessungen für die genaue Festlegung der Verfahrensgrenze stattfinden.

Dafür ist es notwendig, dass zahlreiche Grundstücke auf dem Areal zwischen Friedberger Landstraße, Wasserpark und Münzenberger Straße betreten werden. Die Arbeiten haben gestern begonnen und dauern mehrere Wochen an. Den Besitzern ist freigestellt, während der Vermessungsarbeiten zugegen zu sein. Eine Teilnahme ist jedoch nicht erforderlich.

Die Grundstückseigentümer werden gebeten, den Zutritt zu den Grundstücken zu gewähren. Die entsprechende Rechtsgrundlage dafür ergibt sich aus dem § 22 des Hessischen Vermessungs- und Geoinformationsgesetzes. Vor Beginn der Vermessungsarbeiten sollten bekannte Informationen über die Lage und den Verlauf von unterirdischen Anlagen und Leitungen – wie Strom, Wasser, Gas oder Telefon – auf ihren Grundstücken angegeben werden, um möglichst von vornherein Beschädigungen zu vermeiden. Die Grundstückseigentümer werden außerdem gebeten, von den Arbeiten betroffene Personen – insbesondere die Pächter – zu informieren.

Bei den Vermessungsarbeiten werden keine gravierenden Eingriffe in Flora und Fauna stattfinden. Es kann sein, dass für die Herstellung von Sichten kleineres Geäst entfernt und an verschiedenen Stellen nach tieferliegenden Grenzmarken gesucht werden muss. Sofern an einer Grundstücksgrenze Grenzpunkte festgestellt und abgemarkt werden, wird das Ergebnis bekannt gegeben. Vorher erhalten die Eigentümer Gelegenheit zur Anhörung.

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