Delegation besucht Kanada zum 30. Geburtstag der Städtepartnerschaft

Graffiti-Künstler sprüht in Toronto

OB Feldmann mit Graffiti-Künstler Justus Becker vor dem Frankfurt-Toronto-Graffiti. Foto: p

Frankfurt/Toronto (red) – Vergangene Woche ist eine Delegation mit OB Peter Feldmann zum 30. Geburtstag der Städtepartnerschaft mit der kanadischen Stadt Toronto aufgebrochen.

In der Hauptstadt der Provinz Ontario, in der 2,6 Millionen Menschen leben, stand zunächst die Enthüllung eines Wandgemäldes des renommierten Frankfurter Streetart-Künstlers Justus Becker alias COR in der viel befahrenen Yonge Street an. Zudem war der Austausch über die wirtschaftlichen Interessen von Frankfurt Rhei nMain in Nordamerika Teil des Programms. Feldmann würdigte Beckers Graffito als sinnbildliches Bindeglied: „Justus Beckers künstlerisches Wandbild als Geschenk Frankfurts an seine Partnerstadt ist ein farbenprächtiges Symbol einer lebendigen, transatlantischen Städtefreundschaft. “.

Das Wandbild zeigt ein überdimensionales Gesicht, in dessen Sonnenbrille sich die Skylines von Frankfurt und Toronto als sichtbares Zeichen der Städtefreundschaft widerspiegeln. Zum Abschluss seiner Auftaktrede lud Feldmann Vertreter der Partnerstadt Toronto im kommenden Jahr zu einem Gegenbesuch als Ehrengäste zur Frankfurter Buchmesse in die Mainmetropole ein: „Gerne möchten wir die Gastfreundschaft erwidern, um den offenen Dialog der Partnerstädte nahtlos fortzusetzen.“ Zu den weiteren Zielen der Delegationsreise gehören die Stärkung von Tourismus, die akademisch-institutionelle Verbindung der Partneruniversitäten und – Einblicke in die städtischen Aktivitäten auf dem Gebiet der Finanztechnologie – ein Feld, auf dem Toronto besonders gut aufgestellt ist.

Ein weiterer Tag stand ganz im Zeichen des Tourismus’ und des Besuchs der beiden Partneruniversitäten Ryerson University und der University of Toronto. „Die Kooperation zwischen der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) mit der Ryerson Universität besteht bereits seit 1995 mit dem Schwerpunkt Architektur“, blickte Feldmann auf die Anfänge der akademischen Partnerschaft zurück und betonte zudem die Bedeutung praxisorientierter Forschung und des wissenschaftlichen Austausches über aktuelle umwelt- oder klimapolitische Herausforderungen: „Ich hoffe, die Verbundenheit in Zukunft weiter stärken zu können.“ Später besuchte die Delegation mit der University of Toronto eine weitere Partneruniversität. Den transatlantischen Möglichkeiten der Finanztechnologie widmeten sich die Teilnehmer bei dem Panel „Frankfurt meets Toronto“.

Die Städtepartnerschaft besteht seit 1989. Weithin sichtbare Zeichen der funktionierenden Partnerschaft sind vor allem der seit 2017 jährlich im Wechsel stattfindende Schüleraustausch mit der University of Toronto Schools und NGO Maximum City und die Projektwochen zum Thema Stadtentwicklung. Auf dem Gebiet der Universitätspartnerschaften pflegt die Goethe-Uni eine Kooperation mit der Uni of Toronto und die UAS mit der Ryerson Uni. Es gab außerdem eine Sister-Cities-Konferenz und einen Erfahrungsaustausch der Dezernate Planen und Wohnen und Umwelt und Frauen zu Umwelt und Stadtplanung.

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