Frankfurt: Das Wichtigste der Woche

Gegen Lärm und CO2 unterwegs

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Fluglärmschutzbeauftragte Ursula Fechter (links) und Natascha Feuerbach im Aktionszelt.

Frankfurt (red) – Die erste Woche im Mai ist bereits vorbei: Was hat sich in den vergangenen Tagen getan? Das zeigt unsere Zusammenfassung.

Erfolgreicher Info-Stand zum „Tag gegen Lärm“

„Das Aktionszelt der Stabsstelle war ein voller Erfolg“, sagte die ständige Vertreterin des Oberbürgermeisters und Fluglärmschutzbeauftragte Ursula Fechter. Für sie und ihr Team war es auch in diesem Jahr zum 22. „Tag gegen Lärm“ wichtig, interessierte Bürger auf der Zeil über das Thema Lärm zu informieren, denn „Lärm macht krank“. Begeistert stimmten die Passanten mit kleinen Wolken ab, ob sie leicht, mittel oder gar stark von Fluglärm betroffen sind. So fiel das Ergebnis eindeutig aus: Mehr als 60 Prozent der Teilnehmer stimmten ab, dass sie stark betroffen seien. 27 Prozent stimmten mit mittlerer und 13 Prozent mit leichter Betroffenheit ab.

Jahresstatistik der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt herausgegeben

Insgesamt wandten sich im vergangenen Jahr 667 Frauen an die Beratungsstelle Frauennotruf in Frankfurt. Dabei handelte es sich in 289 Fällen um Körperverletzungsdelikte, in 41 Fällen um sexuelle Belästigung und in 196 Fällen um eine versuchte oder vollendete Vergewaltigung. 126 Frauen konnten von der Möglichkeit der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung ohne vorausgegangene Anzeige profitieren. Davon 46 Frauen in Frankfurt, weitere 46 Frauen in Hessen, 14 in Baden-Württemberg und 20 Frauen in Rheinland-Pfalz. Das sind 48 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Start für „Mit dem Rad zur Arbeit“

Dass die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und AOK Hessen so lange Bestand haben würde, hätte beim erstmaligen Aufruf vor 13 Jahren niemand vermutet. Nun rufen beide wieder dazu auf, bis Ende August mindestens zwanzig Mal auf dem Sattel zu sitzen. Diejenigen, die das schaffen, kommen in den Lostopf und können gesponserte Einzel- und Teampreise gewinnen. Durch die Aktion soll die Alltagsmobilität erhöht werden. Erwünschte Nebeneffekte: Stressabbau, Verkehrsentlastung und CO2-Einsparungen.

Eine Teilnahme ist von Mai bis August möglich, auch können nur Teilstrecken per Rad absolviert werden. Auf die Länge des Weges kommt es nicht an.
Infos unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

In guter Gesellschaft mit Albert Einstein und Michelle Obama

Der Biochemiker Ivan Dikic wurde in die Amerikanische Akademie der Wissenschaften gewählt. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Uni, gratulierte dem Biochemiker: „Ich bin stolz, dass nach Jürgen Habermas der zweite Wissenschaftler der Goethe-Uni in die Gesellschaft der Akademie aufgenommen wird.“ Die Akademie beruft jährlich 200 neue Mitglieder aus Wissenschaft und Kunst, dem Geschäftsleben, der Regierung oder dem öffentlichen Leben – unter ihnen dieses Jahr die ehemalige First Lady Michelle Obama. Die neuen Mitglieder werden im Oktober in Cambridge in die Akademie aufgenommen.

Sichere Medikamente retten Leben

Laut Untersuchungen landet jeder 15. Patient wegen Arzneimittel-Nebenwirkungen in der Notaufnahme. Rund 90 Prozent müssen stationär behandelt werden. Nach Schätzungen sterben durch Nebenwirkungen jährlich etwa 30.000 Menschen in Deutschland.
Die Kaufmännische Krankenkasse in Frankfurt empfiehlt deshalb die Auseinandersetzung mit dem Portal www.nebenwirkungen.de.

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