Frankfurt: Das Wichtigste der Woche

Gedenken und Feiertag in Aussicht

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Oberbürgermeister Peter Feldmann und ABG-Geschäftsführer Frank Junker bei der Umbenennung des Großen Saals in Fritz-Bauer-Saal.

Frankfurt (red) – Kelle, wie die Zeit vergehd, schon wieder is’ e Woch’ rum: In unserer Zusammenfassung haben wir die wichtigsten Themen der Woche zusammengetragen.

Frankfurt als Reiseziel immer beliebter

Stadtkämmerer Uwe Becker zieht nach einem Jahr Tourismusbeitrag positive Bilanz: Für private Übernachtungen 2018 konnte die Stadt Einnahmen von 6,4 Millionen Euro generieren. Beitragspflichtig sind alle Ortsfremden, die nicht zur Ausübung ihres Berufs in Frankfurt entgeltpflichtig übernachten.

Finanzierung für neue Viktor-Frankl-Schule angekündigt

Die Viktor-Frankl-Schule am Dornbusch ist die einzige ihrer Art in Frankfurt: Seit mehr als 50 Jahren werden dort Kinder mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen unterrichtet, gefördert und betreut. OB Feldmann hat die Schule besucht und gute Nachrichten überbracht: „Die Stadt hat die Schule auf dem Schirm: Ein Neubau wird kommen. Das Bildungsdezernat stellt die Anschubfinanzierung und wird sich künftig stärker engagieren. Ich bringe Ihnen heute einen symbolischen Scheck über 30.000 Euro als zusätzliche Unterstützung mit.“

Die erste Hälfte der Camberger Straße ist fertig

Es ist Halbzeit: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat die Westseite der Camberger Straße saniert. Nun laufen die Arbeiten an der Ostseite. Es gibt Änderungen der Verkehrsführung. Die Camberger ist die Verkehrsverbindung, um westlich des Hauptbahnhofs vom Gallus über die Bahnanlagen ins südliche Gutleutviertel zu kommen.

Feldmann und Heilig machen sich für 8. März als Feiertag stark

Der Internationale Frauentag am 8. März ist jetzt in Berlin ein offizieller Feiertag. OB Feldmann tritt dafür ein, dass er auch in Hessen einer wird: „Politik und Gesellschaft müssen sich weiter anstrengen, die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzutreiben. Den 8. März als Feiertag zu etablieren, ist hierfür ein richtiges Signal.“ Frauendezernentin Rosemarie Heilig: „Wenn man in die Welt der neuen martialischen Autokraten schaut, treibt uns die Sorge vor einem anti-emanzipatorischen Rollback. Wir sind nicht bereit, eine Zeitenwende neuer Ressentiments klaglos zu erdulden. Es gilt mehr denn je, für Frauenrechte einzutreten!“

Großer Saal im Saalbau Gallus heißt jetzt „Fritz-Bauer-Saal“

Dass im großen Saal im Haus Gallus der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess stattfand, war Verdienst des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer. Gegen Widerstände hatte sich der Jurist für die Aufarbeitung der NS-Verbrechen eingesetzt. Im Saalbau erinnern bereits Ausstellung und Gedenktafel an Bauer. Das Gedenken rundete die ABG Frankfurt Holding nun mit der Benennung des Großen Saals in „Fritz-Bauer-Saal“ ab.

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