Stadt bekommt universitäres Thoraxzentrum

Frankfurtweite Spitzenmedizin für Lungenkranke in Bockenheim

Sie freuen sich über das neue universitäre Thoraxzentrum in Bockenheim: Dr. Benjamin Behar und Prof. Gernot Rohde. Foto: p

Bockenheim (red) – Das „Universitäre Thoraxzentrum Frankfurt“ bündelt die Kompetenzen zweier renommierter Einrichtungen mit jahrzehntelanger Expertise: Das Universitätsklinikum und das Bockenheimer St. Elisabethen-Krankenhaus.

Ziel ist die flächendeckende hoch spezialisierte Versorgung bisweilen schwerstlungenerkrankter Patienten. Damit entsteht die größte und inhaltlich umfassendste stationäre Einrichtung ihrer Art in und um Frankfurt. Zentrumsleiter und gleichzeitig künftiger Chefarzt der Pneumologie (die Lunge betreffend) im St. Elisabethen-Krankenhaus wird Prof. Gernot Rohde, der bereits für die Fachrichtung am Universitätsklinikum Frankfurt verantwortlich ist.

„Dieses Zentrum ist in vielerlei Hinsicht eine fantastische Möglichkeit, die Versorgung lungenkranker Patienten auf ein neues Level zu heben“, freut sich der 48 Jahre alte Internist auf die neue Herausforderung. „Die beiden Standorte ergänzen einander in optimaler Weise. Das St. Elisabethen-Krankenhaus etwa verfügt über ein pneumologisches Schlaflabor, das Universitätsklinikum dafür über High-End-Techniken, die nur eine Universitätsmedizin bieten kann. An beiden Standorten gibt es sehr gut etablierte Thoraxonkologische Ambulanzen und Tageskliniken. Am Universitätsklinikum besteht ein großes Studienzentrum, das gerade Krebspatienten den Zutritt zu ganz neuen Therapiemethoden ermöglicht. Gemeinsam wiederum verfügen sie über einen relevanten Anteil an den Palliativbetten Frankfurts. „Mit dem neuen Thoraxzentrum können wir einen flächendeckenden universitären Qualitätsstandard für die Behandlung von Lungenpatienten setzen.“

Prof. Jürgen Graf, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums, ergänzt: „Als Universitätsmedizin sehen wir uns nicht nur unseren eigenen Patienten verpflichtet, sondern den Menschen aus ganz Frankfurt und der Region. Deshalb freut es uns sehr, dass wir im Rahmen des neuen universitären Thoraxzentrums nun noch mehr Betroffenen den Zugang zu Medizin auf dem höchsten universitären Niveau ermöglichen können.“

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