Das Wichtigste der Woche

Frankfurter machen mehr Kultur

Michael Satke (links) bekommt von Kulturdezernentin Hartwig die Auszeichnung für Ulrike Crespo. Rechts daneben: Axel May. Foto: Jessica Schaefer/p

Frankfurt (red) – Klirrende Kälte und Sonnenschein wechseln sich ab. Was es sonst noch in der vergangenen Woche gab:.

Wirtschaftsminister Al-Wazir soll Aufsichtsratsvorsitz bei Fraport übernehmen: Karlheinz Weimar hat angekündigt, sich nach fast 17 Jahren aus dem Aufsichtsrat der Fraport AG zurückzuziehen – nach der kommenden Hauptversammlung im Mai. OB Peter Feldmann dankt Weimar für die Zusammenarbeit und schlägt vor, dass sich das Land Hessen in dem Gremium neu positioniert: „Ich fände es ein starkes Zeichen, wenn Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir den Aufsichtsratsvorsitz übernimmt. Es ist jetzt die Chance für einen Neuanfang – und Minister Al-Wazir wäre eine gute Besetzung, weil er in seinem Amt die Themen Wirtschaft und Verkehr vereint.“ Das Land Hessen ist mit 31 Prozent am Betreiber des Flughafens beteiligt, die Stadt mit gut 20 Prozent. OB Feldmann gehört dem Aufsichtsrat seit Beginn seiner ersten Amtszeit 2012 an.

Arthur von Weinberg-Plakette posthum verliehen: Für ihre Verdienste als Stifterin und ihr großes bürgerliches Engagement ist Ulrike Crespo posthum die Arthur von Weinberg-Plakette der Stadt Frankfurt verliehen worden. Kulturdezernentin Ina Hartwig hat die hohe Auszeichnung stellvertretend an den Lebensgefährten und neuen Vorstand der Crespo-Foundation, Michael Satke, überreicht. Mit der Ehrenplakette werden Frankfurter Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise als Mäzen in der Mainmetropole engagiert haben. Mit der von ihr gegründeten Crespo-Foundation habe Ulrike Crespo sich seit Jahrzehnten für Kunst, Bildung und Soziales eingesetzt. Ihr vorbildliches Engagement habe dabei vor allem benachteiligten Menschen in der Gesellschaft gegolten.

Besucherzahlen im Haus am Dom deutlich gestiegen: Fundierte kirchliche und gesellschaftspolitische Debatten, philosophische Themen, Ausstellungen, Lesungen oder Musik und Film stoßen in Frankfurt auf große Nachfrage. Das zeigen die auch 2019 deutlich gestiegenen Besucherzahlen im Haus am Dom, dem katholischen Bildungs- und Begegnungszentrum des Bistums Limburg im Herzen Frankfurts. Insgesamt haben das Haus am Dom 2019 rund 89.600 Menschen besucht, das sind mehr als 2000 mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Veranstaltungen stieg geringfügig von 1500 auf 1563. Die Katholische Akademie Rabanus Maurus, das Herzstück des Hauses, konnte trotz eines etwas geringeren Angebotes an Veranstaltungen (366 gegenüber 399 im Jahr 2018) die Teilnahmezahlen von 25.500 auf 26.600 steigern.

Schulwegsicherheit am Schulcampus Westend: „Es ist uns in einer hervorragenden Zusammenarbeit mit allen beteiligten Ämtern und dem Polizeipräsidium gelungen, viele zentrale Arbeiten rund um den Schulcampus Westend im Interesse der Schulwegsicherheit der Schüler des Adorno-Gymnasiums und der Holzhausenschule umzusetzen“, bilanziert Stadträtin Sylvia Weber. Hintergrund ist der Umzug des Adorno-Gymnasiums von Höchst in den einen Teil der Holzmodulanlage an der Miquelallee im vergangenen August und die bevorstehende Auslagerung der Holzhausenschule in den anderen Teil der Holzmodulanlage in den kommenden Osterferien. Bereits umgesetzt wurde etwa: Ein größerer Schutzblinker an der Kreuzung Hansa-/Miquelallee, eine Verbesserung der Ampelschaltung für Fußgänger, ein spezielles Schulwegsignalprogramm, eine Verbreiterung der Mittelinsel in der Hansaallee. Ab der Kreuzung Miquel/Hansaallee Richtung Westen gibt es einen kombinierten Rad- und Fußweg. Um dies zu verdeutlichen, werden Bodenmarkierungen aufgebracht. Auch wurden etwa an der Kreuzung Bremer Straße/Hansaallee Poller und Radfahrbügel aufgestellt und viele weitere Arbeiten getan.

Kampfmittelsondierungen im Rebstockwald: Im Rebstockwald werden auf drei Teilflächen Kampfmittelsondierungen vorgenommen. Dazu müssen im Vorfeld etwa 25 durch die Rußrindenkrankheit abgestorbene und daher nicht mehr standsichere Ahorne gefällt werden. Die Sondierungen dienen der Abschätzung der Kampfmittelbelastung des Geländes.

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