Zusammenfassung

Das Wichtigste der Woche: Weniger Lohn und mehr Bauland

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Die Teilnehmer der Resolution für mehr Bauland posieren für ein Gruppenbild.

Wieder mal ist eine Woche in Frankfurt vergangen. Was wirtschaftlich und politisch – abseits des Corona-Virus’ – passiert ist, fasst das Frankfurter WochenBlatt hier zusammen:

Frankfurt –  Verdoppelung der Besucherzahlen von Kindern und Jugendlichen in den Museen: Seit Einführung des freien Eintritts in die 16 städtischen Museen für Kinder und Jugendliche 2016 konnte die Besucherzahl verdoppelt werden: Von 47.400 im Jahr 2016 auf 95.400 im Jahr 2019. Betrachtet man die Besucherzahlen im Detail, so ist bis 2018 ein stetiger Anstieg der unter 18-jährigen Besucher zu verzeichnen. Leichte Schwankungen 2019 sind unter anderem auf längere Umbau- und Schließzeiten einzelner Häuser sowie das wechselnde Ausstellungsprogramm zurückzuführen. Generell werden in der Statistik nur die Besuche der sechs- bis 17-Jährigen erfasst, da der Eintritt für unter sechs-Jährige in den städtischen Häusern schon vor 2017 frei war. Einen besonderen Zuwachs konnten das Weltkulturen Museum und das Museum Judengasse verzeichnen.

IHK Frankfurt setzt sich für eine Regelung für alle Unternehmen im RMV-Gebiet ein:

Anlässlich der anstehenden Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung zur Erarbeitung eines Jobticket-Angebots für Frankfurter Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Handel und Handwerk sagt Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt: „ Für eine starke Wirtschaft in der Region braucht es eindeutige Regeln für alle Unternehmen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Deshalb erwarten wir von den Gesellschaftern des RMV, allen Unternehmen der Region ein Jobticket-Angebot ohne Mitarbeiterschwelle zu machen.“

Frankfurt: Das Wichtigste der Woche zusammengefasst 

Immer noch weniger Lohn für Frauen: Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, ab dem auch Frauen für ihre Arbeit entlohnt werden. Der diesjährige Equal Pay Day fiel auf Dienstag, 17. März. Dem Datum liegt eine Lohnlücke von 21 Prozent zu Lasten der Frauen zugrunde. Im EU-Ranking nimmt Deutschland, laut Europäischer Kommission, in Sachen Lohngleichheit einen der hintersten Plätze ein – Platz 26 von 28.

Frankfurter Katholiken werden von zwei Frauen vertreten: Die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken hat einen neuen Vorstand: Die Personalleiterin Marianne Brandt aus dem Kirchort St. Bernhard in der Dompfarrei wurde bei der konstituierenden Sitzung der Stadtversammlung mit großer Mehrheit zur Vorsitzenden gewählt. Sie löst die Ärztin Daniela Marschall-Kehrel ab, die vier Jahre an der Spitze der rund 150.000 Frankfurter Katholiken stand, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Zu Brandts Stellvertreterin wählten die Delegierten aus den katholischen Pfarreien die Kommunikationsberaterin Christiane Leonhardt vom Kirchort St. Antonius im Westend.

Resolution für mehr Bauland in Frankfurt: Mehr als 20 Organisationen, Verbände und Interessenvertretungen aus der Region führen Klage über die unzureichende Baulandausweisung in den Kommunen rund um die Stadt Frankfurt und wollen ihnen Mut machen, künftig aktiver voranzuschreiten. „Landkreise, Gemeinden und Städte der Region rufen wir auf, sich ihrer Verantwortung für die ansässigen sowie die hinzuziehenden Unternehmen und Fachkräften der Region zu stellen und Wachstum und Beschäftigung zu ermöglichen“, heißt es in einer Resolution, die Vertreter dieser Organisationen am Freitag in der IHK Frankfurt unterzeichneten. Damit wollen die Organisationen darauf hinweisen, dass mehr Anstrengungen erforderlich sind, um die Engpässe beim Wohnen für Fachkräfte und bei Gewerbeflächen zu korrigieren. Zugleich bieten sie an, bei der Aufgabe der Ausweisung von zusätzlichem Bauland und der Schaffung von Baurecht aktiv zu unterstützen.

(red)

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