Februar 2020

Das Wichtigste der Woche: Ökostrom und Multijubiläum

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Jens-Peter Feidner (rechts) nahm bei der Unterzeichnung des neuen Stromliefervertrags das Grünstromzertifikat von Mainova-Vorstand Norbert Breidenbach entgegen.

Mit Schnee und Kälte, auch Sonnenschein ging der Februar vorüber. Was sonst in der Stadt passiert ist:

Frankfurt – Betriebshof weicht Wohnungen: Mit der Verlagerung des Betriebshofes des Amts für Straßenbau und Erschließung in der Hungener Straße ermöglicht die Stadt weiteren Wohnungsbau im Nordend. Für das rund 8200 Quadratmeter große Grundstück, das im geplanten Neubaugebiet „Günthersburghöfe“ liegt, erhält die städtische ABG Frankfurt Holding ein Erbbaurecht. Der Magistrat hat der Vorlage von Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider zugestimmt. Jetzt wird die Stadtverordnetenversammlung darüber beraten.

Ökostrom und klimaschonende Mobilitätslösung für Rechenzentren: Equinix bezieht für seine zehn Rechenzentren in Deutschland bis mindestens 2023 Ökostrom von der Mainova. Jens-Peter Feidner, Deutschland-Geschäftsführer des global führenden Anbieters von Interconnection- und Rechenzentrumsdienstleistungen, nahm bei der Unterzeichnung des neuen Stromliefervertrags das Grünstromzertifikat von Mainova-Vorstand Norbert Breidenbach entgegen. Mainova beliefert die deutschen Gesellschaften von Equinix bereits seit 2014 mit jährlich fast 500 Millionen Kilowattstunden Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Bis 2023 spart Equinix in Deutschland dadurch eine Million Tonnen CO² ein.

Frankfurt: Das ist das Wichtigste der Woche zusammengefasst

AI Verein Frankfurt Rhein-Main nimmt Arbeit auf: Mit einem Treffen im sogenannten Maschinenraum „Ethik, Recht & Gesellschaft“ hat der jüngst gegründete Verein AI Frankfurt Rhein-Main jetzt seine Arbeit aufgenommen. Der Arbeitskreis kam in den Räumen der Frankfurt University of Applied Sciences auf Initiative von Anne Riechert, Vorstandsmitglied im Verein, erstmals zusammen. „In dieser Runde wollen wir uns in erster Linie der Fragen annehmen, die der Gesellschaft beim Thema Künstliche Intelligenz unter den Nägeln brennen“, sagte Riechert. „Also beispielsweise: Auf welche Daten darf Künstliche Intelligenz zugreifen, was darf sie damit machen, welche Konflikte ergeben sich aus ihrer Nutzung?“ Riechert ist Professorin für Datenschutzrecht an der UAS und Wissenschaftliche Leiterin der Stiftung Datenschutz.

Magistrat beschließt Bau von Kunstrasenplätzen: Dank eines Sonderprogramms von 27 Millionen Euro werden sämtliche städtischen Sportanlagen bis voraussichtlich 2021 ein Kunstrasenspielfeld erhalten. Der Magistrat hat dem Bau von vier Kunstrasenplätzen auf den Sportanlagen Ackermannwiese, Gerbermühle, Niedwiesenstraße und Rebstock zugestimmt. Die vorhandenen Tennenplätze werden durch die Kunstrasenplätze ersetzt. Für die vier neuen Spielfelder werden rund 5,1 Millionen Euro veranschlagt.

Frankfurt feiert städtepartnerschaftliches Multijubiläum: 2020 ist das Jahr der Jubiläen bei den Frankfurter Städtepartnerschaften. Denn mit gleich sechs der 17 Partnerstädten feiert die Mainmetropole runde Geburtstage ihrer freundschaftlichen Verbindungen. 60 Jahre mit Lyon, 50 mit Mailand und 40 mit Tel Aviv stehen an. Dazu werden die Beziehungen mit Budapest, Prag und Leipzig jeweils 30 Jahre alt. Die drei letztgenannten Partnerschaften entstanden unmittelbar nach dem Fall der Mauer.

(red)

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