Alle Infos in einem Schaukasten

Verein „Rainbow Refugees Frankfurt“ in der Galerie „Bürgerstadt“

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Ein Schaukasten widmet sich der Arbeit von „Rainbow Refugees Frankfurt“.

Im November 2015 hat sich unter dem Namen „Rainbow Refugees Frankfurt“ eine Gruppe mit dem Ziel zusammengeschlossen, geflüchteten Angehörigen der „LSBT*IQ-Community“ eine Anlaufstelle zu bieten.

Innenstadt/Altstadt –  Trotz ihrer Flucht erlebten die Betroffenen in den hiesigen Gemeinschaftsunterkünften häufig die gleiche Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt durch ihre Landsleute, wie bereits zuvor in den Heimatländern.

Ziel des 2016 gegründeten Vereins war es, zunächst ein Bewusstsein bei den Entscheidungsträgern in den sozialen Einrichtungen und in der Politik zu schaffen. Auf ehrenamtlicher Basis unterstützten die Mitglieder des Vereins bei Asylantragsverfahren, Behördengängen, kultureller Integration und sexueller Aufklärung. Mit einem offenen Treff ermöglichten sie Neuankömmlingen eine Gemeinschaft, in der sie sich sicher fühlen und austauschen konnten. Das im Jahr 2018 in Frankfurt ins Leben gerufene „Safe-House“, eine Unterkunft für „LSBT*IQ“-Geflüchtete, markierte einen Meilenstein in der Vereinstätigkeit. 2019 ging der Verein im Arbeitskreis „Rainbow Refugee Support“ der Aids-Hilfe Frankfurt auf, der bis heute aktiv ist.

Die Mitglieder sind sich einig: Frankfurt war im Vergleich zu anderen europäischen Städten eine immer von Bürgern regierte Stadt. Dieser Einzigartigkeit widmet sich die Galerie „Bürgerstadt“ in der Dauerausstellung „Frankfurt Einst?“ des Historischen Museums. Neben Gesichtern und Lebensläufen werden Gesellschaften vorgestellt, von Bruderschaften und Zünften des Mittelalters bis hin zu Vereinen und Bürgerinitiativen der Moderne.

Fünf Vitrinen, die an Vereinskästen erinnern, stellen Vereinigungen und Organisationen aus Vergangenheit und Gegenwart vor. Seit 6. Februar widmet sich eine davon der Arbeit des ehemaligen „Rainbow Refugees Frankfurt“.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Freitag von zehn bis 18 Uhr, Mittwoch von zehn bis 21 Uhr sowie Samstag und Sonntag von elf bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro.

Weitere Infos gibt’s Montag bis Freitag von zehn bis 16 Uhr beim Bürgerservice unter 069 21235154 oder per E-Mail an besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de.

(red)

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