Förderprogramm

Biotop auf der Garage: Frankfurt fördert Begrünungen

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Mit dem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf“ unterstützt die Stadt die Begrünung von Garagendächern.

Mithilfe des Förderprogramms „Frankfurt frischt auf“ fördert die Stadt die eigenständige Begrünung von Garagendächern.

Frankfurt - Wenn es um die Verschönerung des häuslichen Umfelds geht, werden gerade Garagendächer oft übersehen. Dabei ist es kein Hexenwerk, ein Garagendach in ein kleines Biotop zu verwandeln. Voraussetzung ist, dass das Dach einiges an zusätzlichem Gewicht verträgt, das heißt, dass die Statik ein Plus von 70 bis 150 Kilogramm zulässt. Wenn die Fläche bereits mit Kies belegt ist, ist eine Umwandlung meist problemlos möglich.

Mit dem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf“ ist es jetzt möglich, von der Stadt Frankfurt die Hälfte der Kosten für die Verschönerung eines Garagendachs erstattet zu bekommen. Die Stadt betont den Nutzen, denn die Begrünung eines Garagendaches koste je nach Größe zwischen 2500 bis 5000 Euro. „Eine Investition, die sich lohnt“, so das Umweltamt in einer Pressemitteilung. Denn begrünte Dächer, Hinterhöfe und Fassaden würden nicht nur hübsch aussehen, sie leisteten auch einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas im Wohnumfeld.

Frankfurt: Grün in der Stadt durch Verschönerung von Garagendächern

Und so geht es: Interessierte können sich zunächst bei einem Gartenbau- oder Dachdeckerbetrieb informieren, welche Möglichkeiten für eine Begrünung Ihres Daches bestehen. Ist die Garagendachabdichtung intakt? Wird eine zweite, wurzeldichte Abdichtung benötigt? Auf die Abdichtungs- und etwaige zusätzliche Schutzschichten kommt dann eine Filterschicht, darauf folgt das eigentliche Dachsubstrat, das sich durch verbesserte Speicherfähigkeiten und leichteres Gewicht von der normalen Gartenerde deutlich unterscheidet.

Gepflanzt werden auf den Dächern Kräuter und Sedum-Arten. Sie sind nicht nur dem Extremstandort gewachsen sondern vertragen auch kurze „Durststrecken“. Sollte der Sommer lang und heiß ausfallen, ist eine zusätzliche Bewässerung möglich. Aber die Pflanzen regenerieren sich in der Regel selbstständig beim ersten Regen im Herbst.

Die Pflege des Daches ist einfach: eine Begehung ein- bis zweimal im Jahr ist ausreichend. Hier gilt es Fremdbewuchs zu entfernen, die Abflüsse zu reinigen und den aus Brandschutzgründen nötigen Kiesstreifen am Rande des Daches von Bewuchs zu befreien. Düngen ist optional, der Rasenmäher kann im Schuppen bleiben und muss nicht auf das Dach wandern.

Wenn die Statik ausreicht, ist es laut Aussage des Umweltamtes möglich, das Dach in einen richtigen Garten zu verwandeln. Informationen gibt es beim Betrieb der Wahl, beim Bundesverband Gebäudegrün oder beim Umweltamt der Stadt Frankfurt selbst.

Weitere Informationen: Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main:  Galvanistraße 28. Ansprechpartnerin: Lara.mohr@stadt-frankfurt.de, Telefon 069 212-48323, oder auch im Internet der Stadt Frankfurt oder dem Bundesverband Gebäudegrün.

(red)

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