Das Wichtigste der Woche

Trauer um ermordeten Jungen und Besuch aus Guangzhou

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Die Straße am Mainkai ist jetzt auf der Innenstadtseite für den Autoverkehr gesperrt.

Frankfurt (red) – Und wieder ist einiges passiert in Frankfurt: Das Wichtigste der vergangenen Tage gibt’s in der Zusammenfassung.

Integrationsdezernentin Weber trauert um ermordeten Jungen

Fassungslos reagierte Integrationsdezernentin Sylvia Weber auf die Nachricht vom Tod des Jungen am Hauptbahnhof, der vergangene Woche vor einen ICE gestoßen wurde. „Meine Gedanken, meine Trauer und mein Mitgefühl sind bei der Mutter.“ Wichtig sei, dass die Tat sorgsam aufgeklärt werde und keine öffentlichen Vorfestlegungen getroffen würden. Mit Blick auf die Hasskommentare in den sozialen Netzwerken mahnte sie: „Der Hass darf nie die Oberhand gewinnen, sonst haben diejenigen gewonnen, die unsere Gesellschaft spalten wollen.“

Sportdezernat fördert Projekte für Menschen mit Behinderung

Einen Bewilligungsbescheid über 3180 Euro erhält der SV Blau-Gelb für die Abteilung Tischball, in der sehbehinderte und blinde Menschen sportlich aktiv sein können, vom Sportdezernat. Um die Teilnahme von gehörlosen Menschen am Wettkampfsport zu fördern, wird ein Zuschuss von 6000 Euro dem Gehörlosen Turn- und Sportverein gewährt. Der Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt erhält Sportfördermittel von 2300 Euro für rollstuhlgerechte, integrativ konzipierte Veranstaltungen.

Freundschaftsbesuch aus Guangzhou

Aus dem Süden Chinas kamen 90 Schüler des Jugendorchesters der Guangdong Experimental High School aus Guangzhou zu einem Besuch nach Frankfurt. OB Peter Feldmann begrüßte die Gäste im Kaisersaal. Die jungen Künstler bedankten sich mit einer musikalischen Kostprobe.

Museumsdirektor beglückwünscht Öffnung des Mainkais

Nach dem Mainfest bleibt der Mainkai für Autofahrer gesperrt, zunächst für 13 Monate. Grund dafür ist der Wunsch der Stadt, die Trennung von zwei touristischen Highlights zu reduzieren. Museumsdirektor und Team des Historischen Museums begrüßen die Öffnung des Kais, befindet sich das Museum doch direkt am Römer. Direktor Jan Gerchow: „Die Schließung des Mainkais ist ein Geschenk: Ich sehe sie als Öffnung für die Fußgänger und Radfahrer. Ich glaube, dass die Frankfurter diesen zentralen Teil der Stadt neu erleben und genießen werden.“

Nachtcafé verlängert Öffnungszeiten

Im Nachtcafé, Moselstraße 47, finden Drogenabhängige ab sofort auch vormittags einen Rückzugsort, um zu essen und sich auszuruhen.

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