Busverkehr im Nordwesten

Transdev Rhein-Main ist alter und neuer Betreiber: E-Busse auf zwei weiteren Linien

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Auf der Linie 27, die zum neuen Bündel G gehört, werden auch in Zukunft Midibusse verkehren.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq hat den Busverkehr im Frankfurter Nordwesten nach europaweiter Ausschreibung neu vergeben. „Der bisherige Betreiber, Transdev Rhein-Main GmbH, hat den Zuschlag erhalten“, sagt Traffiq-Geschäftsführer Tom Reinhold.

Frankfurt –  „Das Unternehmen hat sich seit vielen Jahren im Frankfurter Nahverkehr bewährt und in den vergangenen Jahren erfolgreich an einer Verbesserung seiner Dienstleistungsqualität gearbeitet. “ Ab 13. Dezember 2020 wird Transdev im Auftrag von Traffiq die Bündel A und G betreiben.

Der Auftrag für das Bündel A, das fünf Tages- und eine Nachtbuslinie umfasst, läuft über neun Jahre, bis zum 8. Dezember 2029. Zum 12. Dezember 2021, kommt eine weitere Buslinie hinzu. „Mit diesem Bündel geht Traffiq einen weiteren Schritt zur klimafreundlichem Umstellung des Frankfurter Stadtbusverkehrs. Denn die beiden Linien 60 und – ab 2021 – 52 sollen vollständig mit Zero-Emission-Fahrzeugen, also elektrisch, betrieben werden“, sagt Reinhold.

„Das Bündel G mit sieben Tages- und zwei Nachtbuslinien vergibt Traffiq für acht Jahre, bis zum 9. Dezember 2028, ebenfalls an Transdev“, fährt Reinhold fort. „Ein Jahr nach dem Start, zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021, kommen fünf weitere Linien im Süden Frankfurts hinzu (Heutiges Bündel F). Kennzeichnen dieser Kombination ist, dass im Bündel G alle Midibuslinien in Frankfurt am Main zusammengefasst sind.“ Darüber hinaus werden auf einigen Linien Kleinbusse (Linie 25) und Standardbusse (einzelne Fahrten auf den Linien 27, 28, 29 und 65) eingesetzt. Midibusse zeichnen sich durch ein gutes Platzangebot, auch für Rollstühle und Kinderwagen, aus. Sie sind aber wendiger als Standardbusse, da sie mit gut zehn Metern etwa zwei Meter kürzer sind als diese.

Im ersten Betriebsjahr wird Transdev im Bündel A rund 1,87 Millionen Fahrplankilometer erbringen. Ein Jahr später steigt dieser Wert auf 2,16 Millionen Kilometer an. Das Bündel G startet Ende 2020 mit rund 1,89 Millionen Fahrplankilometern, ein Jahr später werden dann 2,57 Millionen Kilometer zu leisten sein. Über die zwei im Bündel A vorgegebenen Elektrobuslinien hinaus ist der Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien von Traffiq ausdrücklich erwünscht. Sofern der Auftragnehmer Busse einsetzt, die mit Diesel betrieben werden, müssen sie mindestens die Abgasnorm Euro VI erfüllen.

Natürlich kommen auf allen Linien Niederflurbusse zum Einsatz, die mit einer über Klapprampe barrierefrei zugänglichen Sondernutzungsfläche ausgestattet sind. Für die Fahrgastinformation sind sie (mit Ausnahme der Kleinbusse) im Innenraum mit mindestens zwei Informations-Displays auszustatten.

(red)

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