In Kürze

Das Wichtigste der Woche: Elektromobilität für Mieter und Straßenumbenennung

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Auf gute Zusammenarbeit: NHW-Geschäftsführer Constantin Westphal (Mitte), Bernd Kremer (links) und Tobias Lochen unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung.

Und schon ist der Februar fast wieder vorbei. Doch das hat er für Frankfurt noch mitgebracht:

Frankfurt –  Stadt schöpft beim illegalen Residenzwohnen eine Million Euro an wirtschaftlichem Vorteil ab: In Frankfurt werden zahlreiche möblierte Wohnungen unter Namen wie „Wohnen auf Zeit“, „Businessapartments“, „Residenzapartments“ oder „Service-Apartments“ vermietet, die aber faktisch Beherbergungsbetriebe oder Hotels sind. Da Wohnen und Beherbergen bauplanungsrechtlich aber nicht überall gleichermaßen zulässig ist, hatte Planungsdezernent Mike Josef Ende Oktober ein hartes Vorgehen gegen illegales Residenzwohnen angekündigt. 

Nun sagte er: „Wir konnten bereits jetzt 395 Wohnungen für den allgemeinen Wohnungsmarkt zurückgewinnen und Einziehungsbescheide über eine Million Euro erlassen, mit denen wir den wirtschaftlichen Vorteil abschöpfen.“ Nach Recherchen der Bauaufsicht werden in Frankfurt in etwa 3000 baurechtlich genehmigten Wohnungen solche Angebote betrieben.

Frankfurt: Pfitzner-Straße soll umbenannt werden

Weber setzt sich für Straßen-Umbenennung ein: Obwohl bereits mehrere deutsche Städte ihre nach dem deutschen Komponisten, Dirigenten und Autor Hans Erich Pfitzner benannten Straßen aufgrund seiner antisemitischen Haltung bereits umbenannt haben, gibt es die Straße in Frankfurt noch immer. Dies könne nicht so bleiben, findet Integrationsdezernentin Sylvia Weber, und fordert eine Umbenennung: 

„Antisemiten und Holocaustbefürworter als Patronen für Straßennamen sind nicht nur in unserer jüdisch geprägten Stadt völlig inakzeptabel. Ich werde mich darum für eine Umbenennung stark machen und hoffe, dass der zuständige Ortsbeirat hier ebenfalls zu einer klaren Positionierung gelangt und den Weg für eine Umbenennung freimachen wird...“

Frankfurt: Elektromobilität für NHW-Mieter jetzt möglich

Jetzt auch Elektromobilität für NHW-Mieter: Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW) hat den nächsten Baustein ihres Mobilitätskonzepts gesetzt. Nachdem Hessens größtes Wohnungsunternehmen bereits Ende 2018 den firmeneigenen Fuhrpark auf umweltfreundliche Alternativen umgestellt hat, dürfen sich jetzt die Mieter auf Carsharing und Co. freuen Constantin Westphal, Geschäftsführer für Akquisition, Projektentwicklung und Immobilienmanagement, Bernd Kremer, Geschäftsführer der stadtmobil Rhein-Main GmbH, und Tobias Lochen, Geschäftsführer der Sigo GmbH, haben als Vertreter der Kooperationspartner in den Geschäftsräumen der NHW im Schaumainkai in Frankfurt entsprechende Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Teil dieser Kooperationen sind Angebote für Mieter an mehreren Pilotstandorten, die sowohl E-Carsharing als auch E-Lastenradsharing sowie die Bereitstellung von Fahrradboxen und Elektroladesäulen umfassen.

(red)

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