Positive Jahresbilanz des Wohnungskonzerns der Stadt

Bei ABG Frankfurt Holding läuft´s

Vorsitzende der ABG-Geschäftsführung Frank Junker (links) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Foto: Maik Reuss/p

Bahnhofsviertel (red) „Das Wohnungsbauprogramm der ABG Frankfurt Holding hat deutlich an Fahrt aufgenommen und läuft jetzt auf hohen Touren“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann und Aufsichtsratsvorsitzende des Wohnungskonzerns der Stadt, am Freitag, 27.

September, bei der Vorstellung der Jahresbilanz.

Das Investitionsvolumen dafür belief sich auf 226 Millionen Euro. Wie Feldmann weiter ausführte, plant die ABG in kommenden fünf Jahren weitere Investitionen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, mit denen in Frankfurt und der Region RheinMain über 8100 Wohnungen gebaut werden. Bei weiteren rund 2000 Wohnungen soll in diesem Zeitraum mit den Planungen beziehungsweise dem Bau begonnen werden. „Mit diesem größten Investitionsprogramm ihrer Geschichte leistet die ABG einen signifikanten Beitrag, um der hohen Nachfrage nach Wohnungen in Frankfurt nachzukommen“, sagte der Oberbürgermeister. „Von diesen rund 10.000 Wohnungen werden deutlich über 40 Prozent im ersten Förderweg oder im Mittelstandsprogramm der Stadt Frankfurt gefördert. Da die Mietpreise der ABG auch ohne Förderung deutlich unter den Preisen liegen, die der freie Markt aufruft, sorgt unser Wohnungsunternehmen dafür, dass alle Menschen, die in Frankfurt leben, hier auch eine bezahlbare Wohnung finden können.“

Der Oberbürgermeister betonte: „Das Investitionsprogramm der ABG und auch die Begrenzung der Mietsteigerung auf durchschnittlich ein Prozent im Jahr, die auf zehn Jahre verlängert wurde, wirkt dämpfend auf die Mietpreise in der Stadt und hat damit einen wichtigen sozialen Effekt.“

Die ABG Frankfurt Holding hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Konzernergebnis von 112,7 Millionen Euro (Vorjahr: 94,3) erneut erfolgreich abgeschlossen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr sei ausschließlich auf den Sondereffekt durch den Verkauf eines Gewerbeobjekts zurückzuführen. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der ABG-Konzern nach den Zahlen des Geschäftsberichts außerdem 117,4 Millionen in den Bestand investiert, vor allem in die energetische Sanierung und die Verbesserung des Wohnumfeldes. Um langfristig und nachhaltig die sehr gute Vermietbarkeit sicherzustellen, werde die ABG diese Investitionen konsequent fortsetzen.

„Das erneut sehr gute Ergebnis hilft uns sehr, das große Investitionsprogramm umzusetzen, mit dem wir dringend benötigten Wohnraum in Frankfurt schaffen“, sagte der Vorsitzende der ABG-Geschäftsführung Frank Junker. Die geplanten Investitionen von rund 2,3 Milliarden Euro seien nur durch die Aufnahme von Fremdmitteln möglich. Für den Bau der geplanten rund 10.000 Wohnungen habe sich die ABG bereits die erforderlichen Grundstücke gesichert. Jetzt gelte es, die Planungsprozesse zügig abzuarbeiten, damit schon bald mit den Neubaumaßnahmen begonnen werden kann. Als größte Neubauprojekte der kommenden Jahre nannte Junker das 17,2 Hektar große Baugebiet Hilgenfeld im Norden Frankfurts. Hier sollen 850 Wohnungen realisiert werden. Weitere 2200 Wohnungen werden mittelfristig in einem neuen Stadtquartier am Römerhof südlich des Rebstockparks gebaut.

Als besondere Herausforderung des vergangenen Geschäftsjahrs sieht der ABG-Geschäftsführer den Baubeginn für die Erweiterung der Platensiedlung im Stadtteil Ginnheim. Diese ehemalige Siedlung amerikanischer Familien mit 348 Wohnungen wird durch die Aufstockung der Häuserzeilen und durch Neubauten um 680 Wohnungen und damit um mehr als das Doppelte erweitert. „Gemeinsam mit der Politik ist es uns gelungen, eine Basis dafür zu schaffen, wie man in Frankfurt den maßvollen Weiterbau einer Siedlung betreiben kann“, sagte Junker. In der Platensiedlung wurde inzwischen bei 14 von 19 Häuserzeilen mit der Aufstockung um zwei Geschosse mit vorgefertigten Holzmodulen begonnen.

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