Mit Disney-Prinzessin unter dem Meer

Arielle mit Live-Orchester in der Alten Oper

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Großes Kino: Während Arielle und Fabius über die Leinwand schwammen, spielte das große Orchester live die Filmmusik.

Innenstadt (gre) – Disney-Fans mehrerer Generationen haben sich am Samstag in der Alten Oper getroffen. Ein ganz besonderer Film ließ dort am Nachmittag die Herzen von Klein und Groß höher schlagen: Der Klassiker „Arielle, die Meerjungfrau“ wurde erstmals in Deutschland auf einer riesigen Leinwand gezeigt. Von Katrin Greschner

Die Filmmusik kam nicht aus Boxen, sondern von einem großen Live-Orchester, dem City of Prague Philharmonic Orchestra. Für dieses ganz besondere Event, hatten sich viele Besucher sogar verkleidet: Von glitzernden Meerjungfrau-Kostümen über Fan-T-Shirts und Mickey-Maus-Ohren war alles dabei. 

Schnell wurde der Saal zur Unterwasserwelt und die Gäste tauchten ab: Ganz tief unten im Meer lebt das Volk von Atlantika – auch die 16-jährige Meerjungfrau Arielle, die Tochter von König Triton. Anders als ihre Schwestern hat sie eine Passion: Sie ist fasziniert von den Menschen und nutzt jede Gelegenheit, um an die Oberfläche zu schwimmen. 

Eines Tages rettet sie Prinz Erik vor dem Ertrinken. Sie verliebt sich unsterblich in ihn und geht einen Deal mit der bösen Meerhexe Ursula ein, um sich für drei Tage in einen Menschen zu verwandeln. Doch die hat es nicht nur auf die wunderschöne Stimme der Meerjungfrau abgesehen...

Oscar-prämierte Musik von Alan Menken

Das Publikum konnte sich fühlen, als schwamm es mit Arielle und ihren Freunden, der Krabbe Sebastian und dem gelb-blauen Fisch Fabius, durch den Ozean. Lieder wie „Unter dem Meer“, „Ein Mensch zu sein“ und „Arme Seelen in Not“ sorgten für Gänsehaut-Momente. Denn was wäre dieser Disney-Klassiker ohne die Oscar-prämierte Musik von Alan Menken? Das Orchester spielte fast durchgängig.

In einer kurzen Pause blieb Zeit zum Durchatmen, bevor die Musiker den zweiten Teil mit einem Medley aus Arielle-Liedern einleiteten. Auch nachdem sich Arielle und Erik beim Happy End den Hochzeitskuss gaben, war keineswegs Schluss mit lustig: Den Abspann begleitete das Orchester mit einem weiteren Medley. Alles ging glatt. Die Zuschauer applaudierten bei Standing Ovations – und hörten erst auf, als die Musiker von der Bühne verschwunden waren. Eins ist klar: Wenige gingen danach ohne Ohrwurm nach Hause.

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