Sohlsicherung und Voruntersuchung zu Sanierungsarbeiten

So wird das nördliche Mainufer umgebaut

Die Uferwand am nördlichen Mainufer wird saniert.
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Die Uferwand am nördlichen Mainufer wird saniert.

Bahnhofsviertel (red) - Am nördlichen Mainufer im Bereich „Nizza“ bereitet die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt derzeit eine Sanierung der etwa 160 Jahre alten Uferwand vor. Die Sandsteinwand ist das älteste Uferbauwerk der Stadt und reicht von der Untermainbrücke bis kurz vor den Holbeinsteg.

Als Vorabmaßnahme wird die Uferwand seit Mittwoch, 25. März, in zwei Teilabschnitten links und rechts des Herkuleskrans landseitig untersucht. Dafür werden hinter der Uferwand zwei Gruben von etwa neun auf drei Metern Größe ausgehoben. Für die Ausführung der Arbeiten und die Einrichtung der Baustelle wird der Uferweg im Bereich links und rechts des Herkuleskrans auf eine Breite von 2,5 Metern begrenzt. Die Einschränkung durch die Baustelleneinrichtungsfläche dieser Untersuchung wird voraussichtlich bis Ende April bestehen.

Bauzaun sperrt Grünstreifen ab und Taucher untersuchen Flusssohle

Zudem wird eine Sicherung der Flusssohle des Mains vor der Uferwand im Bereich der Liegeplätze der Flusskreuzfahrtschiffe am nördlichen Mainufer hergestellt. Hierfür ist seit dem 23. März auf einer Länge von etwa 150 Metern ein Baustellenzaun entlang des Uferwegs aufgestellt, der den Grünstreifen zwischen Uferweg und Mainufer absperrt. In den kommenden Wochen wird mit Hilfe von Tauchern die Flusssohle untersucht, um die Kampfmittelfreiheit sicherzustellen. 

Anschließend wird eine Sohlsicherung mit Wasserbausteinen hergestellt, um die Flusssohle zu stabilisieren und die Ufermauer zu ertüchtigen. Der genaue zeitliche Ablauf und der Abschluss der Arbeiten stehen noch nicht fest, da die Taucharbeiten unter anderem vom Strömungszustand des Mains abhängig sind.

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