Das Wichtigste der Woche

Förderung und Digitalisierung

Eine Flötistin spielt beim Empfang zu 100 Jahre Zonta-Club im Kaisersaal. Foto: p

Frankfurt (red) – Der Weihnachtsmarkt startet und es wurde gegen Tierversuche demonstriert. Was in Frankfurt noch so passiert ist, steht in unserer Zusammenfassung der Woche:.

Erfolgreich gegen illegale Geldspielgeräte: Der AG Geldspielgeräte des Ordnungsamts geht die Arbeit nicht aus: Bei der Überprüfung zweier Gaststätten wurden sechs illegale Spielautomaten in Eschersheim und Preungesheim sichergestellt. Fünf Geldspielgeräte und ein Unterhaltungsspielgerät wurden sichergestellt und abtransportiert. Die Betreiber beider Betriebe erwarten hohe Geldbußen. Darüber hinaus wurde in der letzten Woche die zweite Vernichtungsaktion sichergestellter Spielautomaten begonnen. Durch einen Recyclingbetrieb in Griesheim wurden bereits im Juni 42 Automaten fachgerecht entsorgt. Jetzt konnte mit der Demontage von 20 weiteren Automaten begonnen werden. Bedienstete der Stadtpolizei haben die Geräte im Recyclingunternehmen abgegeben.

Arbeiten am Gerechtigkeitsbrunnen unterbrochen: Die Stadt unterbricht die Arbeiten am Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg, um den Weihnachtsmarkt nicht zu beeinträchtigen. Die Arbeiten werden zu Beginn des neuen Jahres fortgesetzt. Zuletzt wurden die Arbeiten an den Stufen des Brunnens abgeschlossen und zwei quadratische Poller aus Sandstein um den Brunnen angebracht. Weitere 14 folgen, die den Besuchern des Römerbergs nicht nur als Sitzmöglichkeit dienen, sondern den Brunnen vor Beschädigungen schützen sollen. Auch die Justitia auf dem Brunnen musste abgebaut werden, weil Säure in den Brunnen geschüttet wurde und die Leitungen verätzte. Diese müssen jetzt ausgetauscht werden.

2,461 Millionen Euro für Einrichtungen: Mit 2,461 Millionen Euro fördert der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen dieses Jahr Fachberatungsstellen und Tagesaufenthaltsstätten für alleinstehende Wohnungslose in Frankfurt. Das sind neun verschiedene Anlaufstellen: 277.893 Euro erhält der Verein für Soziale Heimstätten für seine Fachberatungsstelle und die Straßensozialarbeit. 170.000 Euro bekommt die Fachberatungsstelle der Haftentlassenenhilfe. 220.000 Euro erhält die Teestube Jona, 98.000 Euro bekommt der evangelische Verein für Wohnraumhilfe. Das Zentrum für Wohnungslose Frankfurt Ost II, eine Tagesaufenthaltsstätte des Caritasverbandes, sowie die Fachberatungsstelle, die auch Straßensozialarbeit leistet, erhalten 824.867 Euro. Das Zentrum für Frauen mit Tagesaufenthaltsstätte und Fachberatungsstelle bekommt 250.002 Euro. Träger ist das Diakonische Werk, das eine Tagesaufenthaltsstätte mit Fachberatungsstelle unterhält. Diese fördert der LWV mit 42.000 Euro. Der Tagestreff mit Fachberatungsstelle erhält 333.330 Euro. Der Tagestreff Weißfrauen wird mit 244.921 Euro gefördert.

100 Jahre Einsatz für starke Frauen: Ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein – das bedeutet der Name Zonta in der Symbolsprache der Sioux-Indianer. Diese Bedeutung ist der Anspruch, dem die Mitglieder des Zonta-Clubs seit 1919 bis heute folgen. Zum 100-jährigen Jubiläum des internationalen Klubs hat OB Peter Feldmann Mitglieder des Zonta-Clubs Frankfurt im Kaisersaal begrüßt. Zonta ist seit 1931 in Deutschland aktiv: Am 26. März 1963 wurde der erste Zonta-Club in Frankfurt von 15 berufstätigen Frauen in Anwesenheit der internationalen Zonta-Präsidentin Maria Pierce gegründet. Feldmann: „Die Gründung eines Zonta-Clubs in Frankfurt ist eine Bereicherung für unsere Stadt. Die Zontians sind erfolgreiche Frauen, sie unterstützen Mädchen und junge Frauen, ebnen ihre Wege und geben ihnen eine Chance.“

Digitalisierung macht die Stadt lebenswerter: Die weitere Digitalisierung der Stadtverwaltung hat der für IT zuständige Stadtrat Jan Schneider bei der „European Digital Week“ angekündigt. „Wir werden in Kürze einen ersten Entwurf für eine umfassende Digitalisierungsstrategie haben“, sagte er bei dem von der Stadt Frankfurt unterstützten Thementag „Digital Society/Smart City“. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck“, betonte Schneider. „Unser Ziel ist es, durch den Einsatz neuer Technologien einen konkreten Nutzen für die Bürger zu erreichen und die Stadt lebenswerter zu machen.“

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