Das Wichtigste der Woche

Fördermittel und Auszeichnung

Freuen sich über die Übergabe des Förderbescheids für vollelektrische Müllfahrzeuge: Benjamin Scheffler (von links), Jürgen Papajewski, Rosemarie Heilig, Erich Kielhorn und Dirk Remmert. Foto: p

Frankfurt (red) – Mitten in der Adventszeit stecken die Frankfurter. Was es sonst noch Neues in der Stadt gibt, steht hier:.

2,35 Millionen Euro für elektrische Müllfahrzeuge bei FES: Jüngst hat die FES vom Bundesverkehrsministerium 2,35 Millionen Euro Fördermittel zum Kauf von fünf vollelektrischen Müllfahrzeugen bewilligt bekommen. Es handelt sich um die mit Abstand höchste Einzelförderung in der Geschichte von FES. Der Betrag entspricht 90 Prozent der erwarteten Mehrkosten beim Kauf der Fahrzeuge und ist zugleich die maximale Förderquote, die das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-20“ der Bundesregierung und die damit verknüpfte „Förderrichtlinie Elektromobilität“ ermöglicht.

Die Leipziger Straße ist generationenfreundlich: Der Handelsverband Hessen hat die Leipziger Straße in Bockenheim mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ ausgezeichnet. Nachdem 2015 mit dem Quartier „Neustadt“ das Qualitätszeichen erstmals für ein ganzes Areal verliehen wurde, folgte 2017 die Schweizer Straße als erste zertifizierte Einkaufsstraße. Jetzt wurde die Leipziger Straße mit dem Qualitätszeichen ausgezeichnet. Wirtschaftsdezernent Markus Frank und Joachim Stoll, Vorsitzender des Handelsverbandes in Frankfurt, übergaben in feierlicher Runde offiziell das Qualitätszeichen an den Vorsitzenden des Gewerbevereins Bockenheim aktiv, Holger Wessendorf.

Stadtrat führt Selbstbedienungsterminal im Bürgeramt ein: Die Digitalisierung schreitet in den Bürgerämtern voran: Im Bürgeramt Dornbusch steht den Besuchern nun auch ein Selbstbedienungsterminal zur Verfügung. Ausschlaggebend für diesen Schritt war vor allem das positive Feedback der Nutzer des Zentralen Bürgeramtes sowie der Bürgerämter Höchst und Sachsenhausen. Das Selbstbedienungsterminal im Bürgeramt Dornbusch ist das sechste, was für Frankfurter Bürgerämter beschafft wurde. Bisher standen zwei Selbstbedienungsterminals im Zentralen Bürgeramt sowie zwei in Höchst und eins in Sachenhausen zur Verfügung.

Mehr als 12.000 Fahrgäste in autonomen Bussen bewegt: Seit zwei Monaten begeistern die autonomen Fahrzeuge vom Pilotprojekt Easy am Mainufer die Menschen: Mittlerweile haben die beiden Fahrzeuge 2000 Kilometer auf der 700 Meter langen Teststrecke zurückgelegt. „In den ersten zwei Monaten haben unsere autonomen Fahrzeuge 12.000 Fahrgäste befördert. Laut des Fahrzeugherstellers gibt es weltweit kein Pilotprojekt mit autonomen Fahrzeugen, das in so kurzer Zeit so viele Fahrgäste verzeichnen konnte. Das macht uns stolz und motiviert, autonome Fahrzeuge auch an anderen Orten zu testen“, sagt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

Sanierungsarbeiten am Nürnberger Hofgässchen abgeschlossen: Nach Abschluss von Sanierungsarbeiten ist nun auch der Durchgang zwischen den Gebäuden Braubachstraße 31 und 33 in Richtung Altstadt geöffnet. Wegen statischer Probleme an der Kellerdecke musste das sogenannte Nürnberger Hofgässchen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Bei der Sanierung, die das Amt für Bau und Immobilien über die Dom-Römer GmbH veranlasst hat, wurde die Kellerdecke komplett abgebrochen und neu errichtet. Die Oberseite wurde mit dem in der Altstadt üblichen geschnittenen Basaltpflaster belegt. Der Durchgang zwischen der Braubachstraße und der Gasse Hinter dem Lämmchen hat einen neuen Wandanstrich und eine provisorische Beleuchtung erhalten.

Integrationspreis verliehen: Gerade hat die Stadt Frankfurt zum 18. Mal den Integrationspreis verleihen. Damit zeichnet sie innovative Projekte und Personen aus, die sich für ein besseres Zusammenleben in der Stadt einsetzen. Die diesjährigen Preisträger sind der FC Heisenrath Goldstein, das Bosniakische Kultur Center (BKC-Frankfurt) und das Filmfestival Africa Alive. Sie erhalten den Preis, der mit einer Gesamthöhe von 15.000 Euro dotiert ist. Das Projekt „Wegbegleiter und Interkulturelle Öffnung“ wird mit einer lobenden Erwähnung gewürdigt. Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, lobte die Ausgezeichneten: „Die Preisträger bauen Brücken zwischen den Menschen und der Stadtgesellschaft.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare