Frankfurter schnabulieren wieder Glühwein, Früchtebrot und Stollen

Festliches Flair in der Altstadt: Der Weihnachtsmarkt lockt auf den Römer

Auch der Nussknacker ist dabei.

Innenstadt/Altstadt (jdr/red) – Wenn es rund um Römer und Hauptwache an Menschen wimmelt und der Geruch von Zimt, Maronen und Punsch in der Luft liegt, ist Weihnachtsmarktzeit in der Innen- und Altstadt: Vergangene Woche Montag ist das Fest von Oberbürgermeister Peter Feldmann auf dem Römerberg eröffnet worden.

Nach einem Glockenspiel aus der Nikolaikirche erinnerte das Stadtoberhaupt an die Bedeutung von Zusammenhalt und Gemeinschaft: „Es ist wichtig, die stimmungsvolle Adventszeit gemeinsam mit den Familien und Freunden zu verbringen. Unser Weihnachtsmarkt ist dafür ein guter Ort. Er ist längst nicht mehr ein reiner Verkaufsmarkt, sondern ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und des Genusses “. 

Auch das Kinderkarussell ist weihnachtlich unterwegs: Die Kleinen können an der Seite vom Nikolaus auf Rudolph, dem Rentier reiten.

Neben dem OB begrüßte auch Roland Weiß, Bürgermeister von Bad Orb, die Besucher. Die Kurstadt im Spessart hat Frankfurt den Weihnachtsbaum geschenkt, eine 31 Meter hohe Fichte, die auf den Namen „Peter von Orb II“ hört und mit 6500 Lichtern und 700 roten und goldenen Schleifen geschmückt ist. Die Lichter wurden direkt nach der Ansprache der Stadtoberhäupter zum ersten Mal eingeschaltet und beleuchteten den Baum, den Römer und die Marktbuden.

Süße Idee: In der Altstadt gibt es ganz besondere Liebesäpfel zu kaufen – entweder in Form vom Krümelmonster oder von Kermit, dem Frosch. Fotos (6): Drusche

An insgesamt 200 Ständen werden Kunsthandwerk und traditionelle Spezialitäten wie Bethmännchen, heißer Apfelwein, Lebkuchen, Liebesäpfel, Grillspezialitäten und Glühwein verkauft. Dieser wird in diesem Jahr in einer roten Glühweintasse serviert, deren Motiv eine Hommage an Frankfurt als Stadt der Theater und Bühnen ist: Eine Skizze der Alten Oper, schauspielernde Weihnachtsmänner und ein Faust-Zitat schmücken die Tasse. Feldmann verglich die Vielfalt des kulinarischen Angebots mit der der Stadt. Der Weihnachtsmarkt würde in der Adventszeit zum Treffpunkt für Frankfurter, nationale und internationale Gäste.

Die Krippe hält wie jedes Jahr die Weihnachtsgeschichte um die Heiligen Drei Könige bereit.

Wer den Weihnachtsmarkt nicht allein erkunden möchte, kann sich einer Führung anschließen. An den Adventswochenenden wird der Rundgang „Glühwein, Geschichten und Gebäck – Der Weihnachtsmarkt mit allen Sinnen“ zu festen Uhrzeiten angeboten, Infos und Tickets gibt’s in der Tourist Info, Römerberg 27. Der Weihnachtsmarkt ist bis Sonntag, 22. Dezember, Montag bis Samstag von zehn bis 21 Uhr und Sonntag von elf bis 21 Uhr geöffnet.

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