Das Wichtigste der Woche

OB Feldmann wirbt in Davos für Frankfurts Wirtschaft

Oberbürgermeister Peter Feldmann mit Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke in Davos. F: Thomas Fedra/p

Frankfurt (red) – Und schon ist fast der erste Monat des neuen Jahres schon wieder rum. Was in Frankfurt vergangene Woche so los war, steht hier.

Fahrrad-Professur kommt nach Frankfurt: Beim „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ hatte das Bundesverkehrsministerium im April 2019 die Möglichkeit für Universitäten und Hochschulen in Deutschland geschaffen, sich um eine der Stiftungsprofessuren zur Erforschung der Zukunft des Radverkehrs zu bewerben. Von den bundesweit sieben Stiftungsprofessuren kommen drei nach Hessen, eine davon nach Frankfurt. Die Professuren werden für bis zu fünf Jahre finanziert, eine Folgefinanzierung muss von den Universitäten und Hochschulen abgesichert werden.

Rekordkurs im Tourismus hält im November 2019 an: Es war ein starker Monat, und so geht der November mit 963.069 Übernachtungen (plus 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 547.245 Übernachtungsgästen (plus 6,3 Prozent) als der bisher besucherreichste November in die Statistik ein. Der Monat wurde von einem guten Tagungs- und Corporate-Geschäft sowie weiterhin ansteigendem Privatreisemarkt geprägt. Insgesamt wurden von Januar bis November 9,9 Millionen Übernachtungen (plus 5,7 Prozent) und 5,7 Millionen Übernachtungsgäste (plus 4,4 Prozent) gezählt.

KAV fordert keine Änderung der Hessischen Gemeindeordnung: Die Kommunale Ausländervertretung hat in ihrer Plenarsitzung einstimmig beschlossen, dass sie sich entschieden gegen den Entwurf zur Änderung der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) stellt, der überschrieben ist: „Verbesserung der politischen Beteiligung hier lebender Ausländer“. Die Änderung würde keine Verbesserung, sondern im Gegenteil eine gravierende Verschlechterung für die politische Beteiligung der Ausländer bedeuten, heißt es, da es den Wegfall der Möglichkeit, ein Gremium selbst zu wählen bedeute, eine Einschränkung der Öffentlichkeitswirksamkeit und das Gremium nur noch zur Hälfte mit Migranten besetzt wäre.

OB Feldmann wirbt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für die Region: Der inzwischen fest etablierte Empfang „Frankfurt meets Davos“ hat auch in seiner elften Auflage nichts von seiner Attraktivität verloren. In diesem Jahr luden die Frankfurt/ Rhein-Main GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) und die dfv Euro Finance Group wieder zahlreiche Spitzenvertreter internationaler Unternehmen zu „Frankfurt meets Davos“. Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte hunderte Gäste aus Wirtschaft und Politik in den Schweizer Bergen. In seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender der FRM GmbH warb er für Investitionen am Wirtschaftsstandort Frankfurt/ Rhein-Main.

Bei den 8500 Bauarbeitern in Frankfurt droht eine Zehn-Euro-Lohn-Lücke: Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut zehn Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen in Frankfurt bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG-Bau Rhein-Main mit. Betroffen könnte ein Großteil der rund 8500 Bauarbeiter in Frankfurt sein.

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