Selbstbewusstsein von Kindern gestärkt

Fair-Play-Preis für den Sportkreis

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Den Fair-Play-Preis der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs in der Kategorie „Fair Play & Gewaltprävention“ nahm Projektleiter Denis Bambusek (Mitte) entgegen.

Frankfurt (red) – Der Sportkreis Frankfurt hat für seine „Frankfurter Bolzplatzliga F43+“ den Fair-Play-Hessen-Preis erhalten. Ausgezeichnet wurde das Projekt von der Sozialstiftung des Hessischen Fußballs in der Kategorie „Fair Play & Gewaltprävention“.

Den Preis hat die Bolzplatzliga laut Sozialstiftung erhalten, weil sie die Fähigkeit zur Selbstorganisation und das positive Selbstbewusstsein von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärkt. Zudem vermittle das Projekt Verantwortung für das eigene Handeln im direkten sozialen und wohnlichen Umfeld. „Dass Kinder und Jugendliche lernen, sich an Regeln zu halten und Konflikte einvernehmlich zu lösen, ist ein Schwerpunkt der Liga. Der Preis ist eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit“, sagte Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn anlässlich der Auszeichnung und dankte insbesondere den Teilnehmern der Liga für ihr Mitwirken: „Ohne ihr Engagement ist Fair Play nicht möglich“.

Stellvertretend für den Fair-Play-Gedanken im Projekt steht der Liga-Rat, in dem Konflikte aus dem Spielbetrieb gelöst werden. Er setzt sich aus freiwilligen Schiedsrichtern zusammen, die auch als Spieler in einem der Teams aktiv sind. „Der Perspektivwechsel sensibilisiert die Kids dafür, Dinge auch aus der der Sicht des Gegenübers zu sehen. Das führt dazu, dass einige Konflikte erst gar nicht entstehen“, sagte Projektleiter Denis Bambusek. Zum Saisonfinale der Bolzplatzliga zeichnet der Sportkreis zudem den fairsten Gastgeber und die fairste Mannschaft der Saison aus.

Die Frankfurter Bolzplatzliga wächst seit ihrer Gründung. Los ging es 2013 mit 16 Teams. In der laufenden Saison spielen rund 40 Teams aus 14 Stadtteilen in vier Altersklassen um die Meisterschaft. Gegründet hat der Sportkreis die Liga nach langjährigen Erfahrungen seiner sozialpädagogischen Arbeit am Galluspark-Bolzplatz. Dort stieß das Engagement des Dachverbands auf positive Resonanz. Ein Merkmal ist die Einbeziehung der Teilnehmer, beispielsweise in die Organisation von Trainings und Turnieren sowie die geduldige und lösungsorientierte Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen.

Die Frankfurter Bolzplatzliga F43+ wird unterstützt von Business for Sports, der DFL Stiftung, dem Sportamt der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, dem Programm Integration durch Sport, der Stadion Frankfurt Management GmbH, dem Eintracht Frankfurt Museum, dem Deutschen Alpenverein Sektion Frankfurt, der Süwag Energie AG, BueroundCopy, Aurelis Real Estate und der Proprojekt Planungsmanagement & Projektberatung GmbH.

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