Frankfurt: Das Wichtigste der Woche

Energie sparen und Umbauten

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Rosemarie Heilig und Unternehmensvertreter des Energieeffizienz-Netzwerks LEEN.

Frankfurt (red) – Ein heißer Juni ist zu Ende gegangen und schon startet der Juli. Das Wichtigste aus Politik und Wirtschaft der vergangenen Tage hat das WochenBlatt für alle Leser zusammengefasst.

Errichtung von Handwerker- und Gewerbehöfen in Frankfurter Stadtteilen wird geprüft

Wirtschaftsförderung Frankfurt, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK) sowie Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) haben das CIMA Institut für Regionalwirtschaft mit der Durchführung einer Studie beauftragt. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zu Standortzufriedenheit, Entwicklungsmöglichkeiten und -hemmnissen an den derzeitigen Betriebsstandorten sowie betriebliche Flächenbedarfe und Standortanforderungen. In den ersten beiden Juliwochen werden Betriebe per Post und per E-Mail zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Nach etwa vier Wochen erfolgt im Rahmen einer telefonischen Befragung eine vertiefte Bedarfsermittlung bei stichprobenartig ausgewählten Betrieben. Zielgruppen sind insbesondere Handwerks- sowie stadtteilorientierte Betriebe des Dienstleistungs- und verarbeitenden Gewerbes, die im Frankfurter Stadtgebiet ansässig sind.

Netzwerk für Energieeffizienz zieht positive Abschlussbilanz

Neun Unternehmen aus Frankfurt und Rhein-Main haben die Ergebnisse ihrer vierjährigen gemeinsamen Arbeit für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz präsentiert. 2016 unterzeichneten die Unternehmen einen „Pakt zum Klimaschutz“ mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Im Rahmen des Energieeffizienz-Netzwerks LEEN (Lernende-Energie-Effizienz-Netzwerke) sollten bis 2018 eine Energieeinsparung von fünf Prozent und eine CO2-Reduktion von sechs Prozent durch verschiedene Maßnahmen in den Betrieben erreicht werden. Und die Unternehmen haben Wort gehalten.

Baudezernent Schneider setzt sich für einheitliche Standards beim Modulbau ein

Die Interessen der wachsenden Stadt Frankfurt hat Bau- und Immobiliendezernent Jan Schneider in der dritten Sitzung des Kommunalrats des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) in Berlin vertreten. Im Gremium, in dem sich regelmäßig Vertreter von Immobilienwirtschaft und Kommunen austauschen, wurden unter anderem aktuelle Themen wie die Nutzung von Flächenpotenzialen im Umland und die schnellere Aktivierung von Bauland diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Arbeit an einem Positionspapier zum Thema „Quartiere der Zukunft“. Darin werden Ideen zur zeitgemäßen Stadtentwicklung sowie Forderungen an Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik formuliert.

Erneuter Bewerberrekord beim Hessischen Gründerpreis

Gegenläufig zu den noch immer schwachen Gründungszahlen ist die Zahl der Bewerber um den Hessischen Gründerpreis auf einen neuen Rekord gestiegen: 151 junge Unternehmen haben sich für die vier Kategorien (Innovative Geschäftsidee, Zukunftsfähige Nachfolge, Gesellschaftliche Wirkung und Gründungen aus der Hochschule) beworben, das sind rund 15 Prozent mehr als 2018. 48 Unternehmen haben das Halbfinale erreicht. Frankfurt und Rhein-Main führen vor Süd- und Mittelhessen.

Das Bürgeramt, Statistik und Wahlen baut um

Das zentrale Bürgeramt und Hauptgebäude des Bürgeramts, Statistik und Wahlen in der Zeil 3 ist zu klein für die wachsenden Aufgaben der Behörde. Im Rahmen einer Mietvertragsverlängerung wird das Gebäude deshalb in den nächsten Jahren vom Eigentümer saniert und erweitert.

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