Das Wichtigste der Woche

Einheitliche Nummer für Behörden

Jochen Ditschler, Leiter Servicecenter 115, Stadtrat Jan Schneider und Staatssekretär Stefan Heck vor den großen Zahlen „1“, „1“ und „5“. Foto: Andrea Gold/p

Frankfurt (red) – Und das sind die Neuigkeiten der vergangenen Tage: Die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse im Frankfurter WochenBlatt.

Land finanziert flächendeckende Erreichbarkeit der einheitlichen Behördenrufnummer: Wer in Südhessen die zentrale Behördennummer 115 wählt, landet mit großer Wahrscheinlichkeit beim Service-Center der Stadt Frankfurt am Main. Von dort aus werden nicht nur Anfragen von Bürgern aus Hessens größter Stadt, sondern auch aus rund 40 Partnerkommunen beantwortet. Darüber hinaus nimmt das Service-Center auch Anrufe aus Gemeinden im Gebiet des Regierungspräsidiums Darmstadt entgegen, die noch nicht 115-Partnerkommune sind. Diese Leistung unterstützt das Land Hessen mit einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro für das Jahr 2019.

Im Sinne der Verkehrssicherheit Pflanzen zurückschneiden: Das Amt für Straßenbau und Erschließung erinnert daran, vom Grundstück auf öffentliche Straßen ragenden Bewuchs zu beseitigen. Dazu verpflichten das Hessische Straßengesetz und das Bürgerliche Gesetzbuch im Rahmen der Verkehrssicherheit und der Gefahrenabwehr. Es ist notwendig, Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen zurückzuschneiden. So können alle Verkehrsteilnehmenden den öffentlichen Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr nutzen. Dabei muss der Rückschnitt im Bereich von Geh- und Radwegen in einer lichten Höhe von mindestens 2,5 Meter bündig bis zur Grundstücksgrenze erfolgen. Bei der Fahrbahn ist es erforderlich, diese bis zu einer lichten Höhe von 4,5 Meter von jeglichem Überhang freizuhalten. Verkehrszeichen und Straßennamensschilder müssen klar erkennbar bleiben, sodass sie auch bei Dunkelheit von Verkehrsteilnehmenden zweifelsfrei zu sehen sind.

Otto-Hahn-Preis 2019 geht an Festkörperchemiker Martin Jansen: Der emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart, Professor Martin Jansen, erhält den Otto-Hahn-Preis. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird gemeinsam von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) getragen. Die Verleihung erfolgt am 11. November in der Frankfurter Paulskirche. Der Preisträger hat mit seinem Prinzip der rationalen Syntheseplanung die Synthese unbekannter und exotischer Verbindungen revolutioniert. Seine Forschung ermöglicht neue Wege auf der Suche nach innovativen Materialien.

Städtischer Fuhrpark soll emissionsfrei werden: Der Fuhrpark der Stadt Frankfurt am Main soll Schritt für Schritt auf lokal emissionsfreie Fahrzeuge umgestellt werden. Dieses Ziel ist in der Neufassung der Richtlinien zur Fahrzeugbeschaffung vorgesehen, die der für Reformprojekte zuständige Stadtrat Jan Schneider jetzt zur Beschlussfassung im Magistrat vorgelegt hat. „Die Stadtverwaltung hat beim Umweltschutz eine Vorbildfunktion, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Schadstoffemissionen des Verkehrs“, sagte Schneider. „Es muss deshalb in jedem Einzelfall geprüft werden, ob die Beschaffung eines Dienstfahrzeugs wirklich nötig ist und welches die umweltverträglichste und wirtschaftlichste Lösung ist.“

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