Mehr Sicherheit und Transparenz

Eine Partei für Europa: Schon 20.000 Mitglieder bei Volt

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Die Partei-Mitglieder Uwe Prötsch, Kai Kotzian und Teresa Kraft von Volt auf der Treppe ins vereinte Europa.

Altstadt (zlu) – Das allmonatliche „Pan-European-Event“ der ersten europäischen Partei „Volt Europa“ fand vergangenen Donnerstag im 25 Hours Hotel in der Niddastraße statt: Die simultan in ganz Europa durchgeführte Veranstaltung wird immer zu einem festgelegten Thema abgehalten.

Diesmal ging es um die Vision für die Europawahl „Make Europe an economic powerhouse“, zu deutsch „Mach’ Europa zum ökonomischen Krafthaus“. Die im März 2017 gegründete Partei ist europaweit bereits auf etwa 20.000 Mitglieder angewachsen und wird in mindestens 13 Ländern zur Europawahl antreten. Ihre Mitglieder sind Menschen aus allen Altersgruppen und -klassen mit den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen, die für eine europäische Stimme in der Weltpolitik stehen. Die Frankfurter Volt-Gruppe gehört zur größten in Deutschland und ihre Spitzenkandidatin für die Europawahl, Eileen O‘Sullivan, die auf Platz vier der Wahlliste steht, hat große Chancen auf ein Mandat im Europäischen Parlament.

„Unsere Perspektive unterscheidet sich von der, anderer Parteien. Wir schauen nicht nur, was für Deutschland vorteilhaft ist, sondern was gut für die gesamte Europäische Union ist”, erklärt der 43-jährige Kandidat für das europäische Parlament, Kai Kotzian. „Da es kein europäisches Wahlrecht gibt, mussten wir, um eine Europa übergreifende Partei zu gründen, in jedem Land eine gründen, damit wir zu Wahlen antreten können.”

Die angestrebte EU-Reform ist bei allen europäischen Mitgliedstaaten der Volt-Partei identisch. Die anderen Themen sind zwar ähnlich und vorher abgesprochen, werden aber dann noch einmal auf der nationalen Ebene im Detail geregelt. Hier liegt der Fokus auf einer starken politischen Union mit mehr Sicherheit und Transparenz, sowie einem ausgewogenen Verhältnis, bei dem kein Staat in irgendeiner Form bevorteilt werden dürfe. Volt möchte sich auch nicht nach veralteten Ideologien wie rechts und links, liberal oder konservativ ausrichten, sondern in ganz Europa nach bestmöglichen Politik-Beispielen suchen, die auch auf Deutschland und andere Länder übertragbar sind.

Die Partei mit den innovativen Ansätzen sieht sich als eine Bewegung aktiver Europäer, die an eine gemeinsame Zukunft glaubt: In der Bildung und Gleichberechtigung an erster Stelle steht und alle Menschen die gleichen Chancen haben. Wer Lust hat bei Volt mitzumachen, kann sich entweder als Mitglied bewerben oder auch als Freiwilliger zur Unterstützung an Wahl-Ständen einbringen. „Wir wollen vor allem mehr Bürgerbeteiligung erreichen. Jeder soll seine Ideen einbringen können und auch gehört werden”, sagte Teresa Kraft, die in Frankfurt Wirtschaftsrecht studiert und den neuen Parteimitgliedern als Begleiterin und Freiwilligen bei der Orientierung und der Eingliederung ins Team hilft.

Ein persönliches Bild von der Öffentlichkeitspräsenz der jungen Partei können sich Interessierte jeden Samstag im Februar ab zwölf Uhr am Wahlstand vor der Buchhandlung Hugendubel in der Frankfurter Innenstadt machen oder bei der Zusammenkunft am nächsten Runden Tisch am Mittwoch, 13. Februar ab 20 Uhr. Nähere Infos gibt es im Internet unter www.VoltDeutschland.org und www.VoltEuropa.org. Das komplette Parteiprogramm ist unter www.volteuropa.org/vision einzusehen.

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