Team der Frankfurt UAS nimmt an der E-Bike Desert Challenge in Marokko teil

Mit dem E-Bike nach Marrakesch

Nehmen gemeinsam für die Frankfurt UAS an der E-Bike Desert Challenge teil (von links): Niklas Hempelmann, Julian Lauth, Melanie Breuer und Jan Windecker. Foto: Kevin Rupp/Frankfurt UAS

Nordend-West (red) – Vergangene Woche haben sich Studenten des Teams „Repit“ der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) auf den Weg nach Marokko gemacht.

Gemeinsam wollen sie an der E-Bike Desert Challenge teilnehmen, die sie in einem Zeitraum von neun Tagen von Fès nach Marrakesch führt. Das Team beteiligte sich bereits 2019 mit zwei aufgerüsteten Geländefahrzeugen an der Tuareg-Rallye in Algerien und möchte seinen Fokus nun auf nachhaltige Mobilität legen. Unterstützt wird das Team vom E-Performance Pionier Haibike, der für das Rennen zwei hochwertige E-Bikes im Gesamtwert von 11. 000 Euro zur Verfügung stellt.

„Wir planen die Teilnahme an der Challenge bereits seit der Rückkehr von unserem letzten Rennen. In der Vorbereitungszeit haben wir daher die Gelegenheit genutzt, uns mit der entsprechenden Technik und der sportlichen Herausforderung auseinanderzusetzen“, erklärt Klaus Nowak, Student am Fachbereich Wirtschaft und Recht. Er ist Teil des Kernteams von „Repit“ und nimmt mit Melanie Breuer, Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, sowie Jan Windecker, Niklas Hempelmann und Laboringenieur Julian Lauth, Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, am Rennen teil. „Nachhaltigkeit ist uns ein wichtiges Anliegen – wir haben uns vorgenommen, das Thema E-Mobilität auch nach der E-Bike Desert Challenge weiter zu verfolgen. Für 2020 planen wir die Teilnahme an vier weiteren Rennen. Auch wollen wir das Interdisziplinäre Studium Generale Modul ,FRA 5000 Rallye Team’, aus dem das Projekt hervorgegangen ist, fortführen und uns mit der Konstruktion eigener E-Bikes befassen.“

Das Team unterstützt innerhalb des Interdisziplinären Studium-Generale-Moduls alle interessierten Studenten, die sich auf das interdisziplinäre Arbeiten im Berufsleben vorbereiten wollen.

So können weitere fachübergreifende Module in den Bereichen Projektmanagement, Technik, IT, Solarenergie und Marketing entwickelt sowie Praktika und Bachelor-Arbeiten ermöglicht werden.

Aus dem Projekt wurde zudem der Verein für Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Viza) gegründet, der an der UAS angesiedelt ist. Er dient zur Förderung von Projekten, bei denen die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Vordergrund steht. Als solcher unterstützt der Verein vorwiegend die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Vorträge und Übungen, Forschungsvorhaben und/oder Praxisprojekten, die Vermittlung von fachspezifischen Kenntnissen an Studierende sowie die Teilnahme an Wettbewerben.

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