Frankfurt: Das Wichtigste der Woche

Dynamik und Qualität sind Merkmale der Stadt

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Bürgermeister Uwe Becker (Mitte) überreicht den Zuwendungsbescheid für den Treffpunkt der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden an (von links) Noemi Staszwesk, Aron Schuster, Direktor ZWST, Nargess Eskandari-Grünberg und Anja Hadda, Leiterin des Treffpunkts Frankfurt.

Frankfurt (red) – Das Wichtigste der Woche haben wir für unsere Leser zusammengefasst.

IHK-Präsident Ulrich Caspar trifft Stadtrat Markus Frank

Die Stadt Frankfurt ist einer der dynamischsten Standorte in Europa – darin waren sich Stadtrat Markus Frank und IHK-Präsident Ulrich Caspar bei ihrem ersten Treffen nach der Wahl Caspars zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer einig. Die enge Zusammenarbeit von Stadt und Wirtschaft sei der Nährboden der guten Standortbedingungen für die Unternehmen in der Stadt, so Frank und Caspar: Die Stadt zählte im September etwa 595.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Wachstum um 20 Prozent und Ausdruck des Arbeitsplatzaufbaus der Unternehmen.

RMV-Tochter Fahma kauft autonome Fahrzeuge für Testbetrieb

Vier autonome Fahrzeuge werden bald den Fahrzeugpark der RMV-Tochter Fahma erweitern. Voraussichtlich ab Herbst werden zwei der selbstständig fahrenden Kleinbusse auf einem Teilstück des für den Autoverkehr gesperrten nördlichen Mainufers getestet. Die anderen zwei Fahrzeuge werden in weiteren Testfeldern im RMV-Gebiet eingesetzt, vor allem im ländlichen Raum. „Voll elektrisch, CO2-frei, leise, sicher, und effizient – autonomes Fahren ist einer der Trends der Zukunft und bietet eine vollkommen neue Möglichkeit, mobil zu sein“, sagt Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV.

Kliniken Frankfurt-Main-Taunus sind Mitglied der Initiative Qualitätsmedizin

Die Krankenhäuser der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus haben sich der Initiative Qualitätsmedizin, kurz IQM, angeschlossen. Damit setzen die drei Verbund-Krankenhäuser in Höchst, Bad Soden und Hofheim ein Zeichen für die kontinuierliche Qualitätssicherung und -verbesserung sowie für eine offene Fehlerkultur. Um dies zu erreichen, verwenden sie wie alle 489 IQM-Mitglieds-Krankenhäuser die folgenden drei Bausteine: Die Qualitätsmessung mit Routinedaten, Transparenz durch Veröffentlichung der Ergebnisse und bei Auffälligkeiten den kollegialen Austausch über Verbesserungsmöglichkeiten.

Stadt unterstützt Treffpunkt der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden

Bürgermeister Uwe Becker hat dem Frankfurter Treffpunkt der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) einen Zuwendungsbescheid über 40.000 Euro überreicht. Im Haushalt der Stadt ist die Zuwendung für die kommenden Jahre für den Treffpunk, einem Ort der Ansprache und des Beistands, fest verankert.

Mehrwegflaschen für Klimaschutz und Arbeitsplätze

Mehr Mehrwegflaschen für Klimaschutz und Arbeitsplätze in Frankfurt fordert die NGG.

In Frankfurt sollen Getränkehersteller und Supermärkte stärker auf wiederverwendbare Flaschen setzen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Einwegflaschen und Dosen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, werden nach der ersten Benutzung geschreddert und gehen ins energiefressende Recycling. Anders Mehrwegflaschen aus Glas oder robustem Plastik: Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort – sie sichern auch Arbeitsplätze bei Abfüllern, im Handel und bei den Herstellern“, sagt Peter-Martin Cox von der NGG Rhein-Main. Dies sei umso wichtiger, wenn das Produkt aus der Region komme. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt die Getränkebranche in Hessen rund 6500 Menschen.

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